Bild: Kreutzer/RNZ

Wenn's "do owe" leichter wird
Beitrag aus der RNZ vom 16. April

(KAZ) Herrlich albern geht es beim Gedächtnistraining zu, wenn sich Elfriede, Ursula, Marianne, Hans und Heinz einen Wollknäuel zuwerfen, dabei ihre Namen nennen und sich so erst mal miteinander vernetzen. Später geht es um eine knifflige Denksportaufgabe, bei der zwei oder drei gleiche Buchstaben in Folge für den Anfang von fünf Wörtern passen. Also etwa „Ku“ für Kugel, Kuchen, Kuss, Kunde und Kuh. Klingt einfach. Aber wer nur die Endungen wie „gel“ und „chen“ oder „nde“ auf dem Zettel sieht, muss den Kopf anstrengen.
Genau das ist der Sinn der Sache. Es ist Donnerstagnachmittag und „Schnupperstunde“ im Hilfeleistungszentrum in Hirschberg. Dort bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) künftig ein Gedächtnistraining unter Leitung von Claudia Arnold an. Die Krankenschwester, seit vielen Jahren im ambulanten Pflegedienst tätig, erklärt zunächst, was es mit dem Zusammenspiel der rechten und linken Gehirnhälfte auf sich hat und wie spielerisches Lernen funktioniert. Leichte Körperübungen gehören demnach ebenso dazu wie die geistige An- und Entspannung.
Zum Abschluss liest Arnold deshalb die Geschichte vom „Sprung in der Schüssel“ vor. Es geht um eine Wasserträgerin in China, die jeden Tag eine Stange mit zwei Gefäßen über eine gewisse Strecke transportiert. Aus dem mit dem Sprung tropft gut die Hälfte des Wassers beim Transport wieder raus. Aber das hat letztlich etwas Gutes, wurde auf diese Weise doch die Erde am Wegesrand gegossen und erblühten zur Freude der Trägerin dort viele bunte Blumen.
Warum interessieren sich diejenigen, die zur Schnupperstunde gekommen sind, für Gedächtnistraining? „Ich will einfach vorbeugen“, heißt es in der Runde. Oder: „Ich hatte schon immer Schwierigkeiten, mir Namen zu merken.“ Elfriede Spiegelhalter ist über 80 Jahre alt, doch beim Denksportspiel mit den richtigen Lösungen schnell dabei. „Ich mache gern Kreuzworträtsel“ verrät sie.
Das scheint das „Querdenken“ also wirklich zu fördern. Im Kurs sollen laut Claudia Arnold andererseits eingefahrene Denkstrukturen verlassen, Logik und Merkfähigkeit geschult werden. Wie groß denn etwa der aktive Wortschatz eines Menschen sei, will sie wissen und bekommt mit „20 000“ aus der Runde prompt die richtige Antwort. Der passive Wortschatz liege vier bis fünf Mal höher, ist zu erfahren.
Nach anderthalb Stunden Gedächtnistraining, an dem die Gäste viel Spaß hatten, sind sie zu einer kleinen Stellungnahme aufgefordert. Mit einem „Do owwe isch’s leichter worn“ bringt Elfriede Spiegelhalter das Erlebte auf den Punkt. Die Bewertung fällt durchweg gut aus. Claudia Arnold findet, die Gruppe beim Schnupperkurs sei richtig nett gewesen!

 
Info: Das Gedächtnistraining im Hilfeleistungszentrum in Hirschberg findet immer donnerstags von 14.30 bis 16 Uhr unter der Leitung von Claudia Arnold statt.
Pro Quartal kostet es 50 Euro. Infos und Anmeldungen bei Miriam Moos, Telefon: 0621/9 21 81 30, E-Mail: bewegungsprogramm@drk-mannheim.de

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Brand   

Gertrude Klein ist die 18 000. Blutspenderin
Beitrag aus der RNZ vom 9. Februar

(wabra) Täglich erfahren wir aus der Zeitung oder den Nachrichten im Fernsehen von schweren Unfällen. Rettungskräfte kümmern sich um verletzte Menschen, die mit dem Rettungswagen oder dem Hubschrauber in eine Klinik eingeliefert werden. Ärzte kämpfen in der Klinik um das Leben von Kranken und Verletzten - meist erfolgreich.
Das liegt auch daran, dass es viele Menschen gibt, die mit ihrer Blutspende die tägliche Versorgung mit Blutpräparaten ermöglichen. Aus diesem Grund organisiert das DRK Hirschberg dreimal im Jahr eine Blutspendeaktion – im Frühling und im Sommer in der Alten Turnhalle in Großsachsen, im Winter in der Martin-Stöhr-Schule in Leutershausen. Und das seit mittlerweile 55 Jahren.
Die jetzt in Leutershausen durchgeführte Aktion bewertete Einsatzleiter Carsten Ewald als erfolgreich. Und es gab einen besonderen Grund zur Freude: Das DRK Hirschberg konnte den sage und schreibe 18 000. Blutspender begrüßen, ihm danken und ihn ehren. Gertrud Klein war die Glückliche. Sie bekam einen Präsentkorb und eine Ehrenurkunde.
Einen Blumengruß mit einem Hirschberger Gutschein erhielten die jeweils unter und über der Zahl 18 000 liegenden Spender Jens Mandel und Klaus Welbl.
Trotz der Grippewelle kamen insgesamt 130 Freiwillige zur Blutspende in die Aula der Martin-Stöhr-Schule. Begonnen hatte die Aktion am Freitagnachmittag etwas schleppend. Erst in den Abendstunden war verstärkter Besuch zu registrieren.

Dr. Volker Kühn, leitender Arzt, teilte mit, dass man insgesamt vier Personen zurückstellen musste. Somit waren 126 tatsächlich auch als Spender geeignet. Darunter waren viele Stammspender. Das DRK registrierte aber auch 15 Erstspender. Das sind Zahlen, mit denen das Rote Kreuz „sehr zufrieden“ sein könne, so Einsatzleiter Carsten Ewald.
Am Ende der Aktion dankte Ewald dem Ärzteteam und den rund zwanzig DRK’lern des Ortsvereins Hirschberg für die Mitarbeit, dem Küchenteam und die Betreuung aller Blutspender


Bild: Kreutzer/RNZ

Renault Trafic ersetzt VW-Transporter
Beitrag aus der RNZ vom 11. Januar 2016

(kaz) Der Hirschberger Ortsverein des Roten Kreuzes (DRK) hat einen neuen MTW. Diese Abkürzung steht für Mannschaftstransportwagen und damit für ein 140 PS starkes Fahrzeug im Wert von 37 000 Euro. Seit einigen Jahren hat der Verein nach Worten seines Vorsitzenden Michael Frank für die Anschaffung des Wagens gespart und Spenden gesammelt.
Von der Bestellung bis zur Auslieferung vergingen wegen einiger Extras bis hin zum Blaulicht mehrere Monate. Seit Mitte Dezember steht der Renault Trafic nun einsatzbereit im Hilfeleistungszentrum in Hirschberg.
Bei der offiziellen „Inbetriebnahme“ spendeten Pfarrerin Tanja Schmidt und Pfarrer Johannes Bold den göttlichen Segen, verbunden mit der Bitte, die Rotkreuzler mögen für ihre Einsätze immer die nötige Kraft haben.
Bürgermeister Manuel Just dankte dafür, dass die DRK-Mitglieder bei vielen Veranstaltungen im Ort den Bereitschaftsdienst übernehmen.
Der Ortsverein hat etwa 45 Aktive und um die 500 passive Mitglieder. Als Präsident des DRK-Kreisverbands Mannheim kam Frank Berner zur Autoschlüssel-Übergabe, auch wenn von übergeordneter Stelle keine finanziellen Mittel zum Ortsverein geflossen waren. Er meinte aber auch, es sei nicht übertrieben, ein Fahrzeug mit 140 PS anzuschaffen – das käme schließlich leichter den Berg hoch.
Der Renault Trafic löst einen VW Transporter, Baujahr 1992, ab. Kleines Schmankerl am Rande: Als im Jahr 2007 derBeschluss fiel, das alte Fahrzeug durch ein neues zu ersetzen, lief der VW nochmals zu Hochform auf. Er lief und lief und lief, wie es Frank formulierte. Bis zum Frühjahr darf der Transporter weiterlaufen. Er wird vor allem gebraucht, um
Material für die Flüchtlingshilfe zu befördern. Danach soll das Fahrzeug verkauft werden.

Mitglieder des DRK Hirschberg beim Verladen der Kleiderspenden                                                    (Foto: Kreutzer)
Kleidersammlung für Flüchtlinge am 12. Dezember
Beitrag aus der RNZ vom 22.12.2015

(Kaz) Ein 7,5-Tonnen-LKW und ein Transporter mit Anhänger voll beladen mit Kleidungsstücken, Schuhen und Spielsachen: Das ist die Bilanz der Sammelaktion zur Versorgung von Flüchtlingen, die der DRK-Ortsverein Hirschberg am 12. Dezember unter Mitwirkung des Kreisverbands durchführte. Der ehemalige Kreissozialleiter Bernd Böttinger hatte ein Ergebnis in dieser Größenordnung erwartet und war froh, genügend Nachschub für die zentrale Kleiderkammer in Mannheim bekommen zu haben. Von dort aus werden die Erstaufnahmeeinrichtung im Benjamin-Franklin-Village mit bis zu 6000 Menschen und die Unterkünfte an der Bergstraße versorgt. Gegen 11 Uhr war der LKW der Mannheimer Tafel vor der Gemeindebücherei Leutershausen schon gut über die Hälfte mit Kartons und Plastiksäcken gefüllt. Ursprünglich sollte er am Hilfeleistungszentrum beladen werden, och der Standort im Ort war logistisch die bessere Lösung.

Das DRK hatte insbesondere Bedarf an Männerbekleidung angemeldet und darum gebeten, die Behältnisse mit den Spenden entsprechend zu kennzeichnen. "Baby 62-80" stand auf einem Karton, der an der Sammelstelle am Alten Schulhaus in Großsachsen abgegeben wurde. Bei Bedarf war es auch möglich, die Sachen abholen zu lassen. "Ich hab zwölf Kartons bei mir stehen", so Kathrin Schulz, die schon seit September in ihrem Umfeld mit dem Spendensammeln für Flüchtlinge begann und stolz ist, dass dadurch zum Beispiel viele schöne Spielsachen in Kinderhände kommen. Mit einer Kanne Kaffee und Tassen kam sie zur Sammelstelle. Das Helferteam freute sich über das Heißgetränk. Carsten Ewald übernahm an dem Tag die Koordination und selbst gleich mehrere Fahrdienste. Seinen Worten nach ist das DRK in der Flüchtlingshilfe inzwischen gut eingespielt und so war es auch kein Problem, für die Sammelaktion am Samstag Freiwillige zu finden. Erstmals machte Sandra Lulay bei einem Einsatz mit. Die Erzieherin ist von Jugend an beim Roten Kreuz in Hirschberg aktiv, wohnt aber jetzt in Weinheim und arbeitet in Fürth. Dies im Schichtdienst, sonst hätte sie vielleicht schon öfters helfen können. Die Sammelaktion ging mit zehn DRK-Mitgliedern aus Hirschberg über die Bühne. Aber wie ging es nun weiter? Die Sachspenden mussten im Zentrallager nochmals sortiert werden. Dies übernahmen wiederum ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Flüchtlinge, die für diese Tätigkeit im Rahmen eines Ein-Euro-Jobs entlohnt werden. Eine "mobile Kleiderkammer" bringt die Sachen dann wiederum dorthin, wo sie gebraucht werden. Die Verteilung erfolgt laut Bernd Böttinger über eine Art Gutschein-System, damit sich vor Ort nicht das Recht des Stärkeren durchsetzt. Alle sollen das bekommen, was sie benötigen.
 

Der neu gewählte Vorstand des DRK Hirschberg                                                                               (Bild: H.Frank)

Mitgliederversammlung beim DRK Hirschberg

Vor fast vier Jahren schlossen sich die beiden DRK Ortsvereine Leutershausen und Großsachsen zum DRK Hirschberg zusammen. „Das war auch noch aus heutiger Sicht die richtige Entscheidung“, wie es der stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands Mannheim, Bernd Deimel, formulierte.
Unter Beteiligung von Bürgermeister Manuel Just, den beiden Ehrenvorsitzenden Hans Frank und Wolfgang Schwerin, vertretern des Gemneinderates und Feuerwehrkommandant Peter Braun mit seinem Stellvertreter Heiko Jost wurde bei den folgenden Berichten deutlich, dass der Ortsverein eine starke Gemeinschaft ist und auf gesunden Füßen steht.
Vorsitzender Michael Frank erinnerte bei seinem Jahresbericht an den Ausbildungsstandort Hirschberg des DRK-Kreisverbandes, der sich seit gut einem Jahr in den eigenen Räumlichkeiten etabliert habe und der regelmäßig für die Breitenausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe genutzt würde.
519 Fördermitglieder unterstützten derzeit den Ortsverein. Die Jugendgruppe zähle 12 Kinder und Jugendliche. Zusammen mit den Erwachsenen Helferinnen und Helfern, den Alterskamerad(inn)en und Reservehelfern zähle der Ortsverein derzeit 51 aktive Helferinnen und Helfer.
Bei den drei Blutspendeaktionen im letzten Jahr konnten insgesamt 382 Blutkonserven nach Mannheim geschickt werden, seit dem Jahre 1961 seien dies nunmehr 17.571 Blutkonserven, die Leben retten können.
Die beiden Gymnastikgruppen in Leutershausen und Großsachsen hätten großen Zuspruch, wobei in Leutershausen seit längerer Zeit deswegen ein Aufnahmestopp verhängt werden musste. Bei der Kleiderspende gäbe es, aufgrund von Anregungen aus dem Kreistag und einem entsprechenden Übereinkommen mit dem Kreisverband, derzeit einen Wechsel vom bisherigen Partner zur AVR, die künftig mehr Rechtssicherheit hinsichtlich des Abfallkreislaufgesetzes biete.
Die Maifeier am 1. Kehrrang die gemeinsam mit der Feuerwehr ausgerichtet werde und das Maibaumstellen gehörten zu weiteren Aktivitäten des vergangenen Jahres.
Die Anschaffung eines neues Mannschaftswagens wurde nun im vergangenen Jahr in Angriff genommen, da das alte Fahrzeug in die Jahre gekommen sei und neben den sich häufenden Reparaturen auch die Ausstattung ein Punkt sei, auf den man reagieren müsse. Der Liefertermin sei voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2015.
Den Weihnachtsmarkt habe wieder das Jugendrotkreuz mit Glühwein versorgt und sich an der Gestaltung der gemeinsamen Adventsfeier beteiligt, die das Jahr abschloss.
Bereitschaftsleiter Carsten Ewald, zeigte detailliert die Aktivitäten und Einsätze des DRK-Hirschberg im vergangenen Jahr auf. Am Ende stand die beachtliche Gesamtleistung von 4.124 Stunden, die die Mitglieder ehrenamtlich erbracht hatten.
Jacqueline Mäffert berichtete über die Arbeit der Sozialleitung und Ingrid Steck über die Aktivitäten der Gymnastikgruppe. Julian Gauch berichtete den Mitgliedern, was das Jugendrotkreuz im vergangenen Jahr so alles geleistet.
Da Kassier Thomas Kurz im vergangen Jahr bereits andeutete, sein Amt nicht länger ausüben zu können, wurde die Buchführung bereits vom Kreisverband Mannheim übernommen. Der Leiter des Finanz- und Rechnungswesens, gleichzeitig Vorsitzender des Ortsvereins Schriesheim, Herr Peter Rupprecht, berichtete von einer sehr guten Bilanz und einem kleinen Überschuss, der erwirtschaftet wurde. Auf Antrag des stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Herrn Deimel, wurde die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlastet. Die anschließenden Neuwahlen ergaben Michael Frank als Vorsitzenden. Helmut Mäffert bleibt zweiter Vorsitzender, neuer Kassier wurde Kevin Einsman, neue Schriftführerin Ingrid Wind, Als Gerätewart wurde Peter Bickel wiedergewählt. Sozialleiterin ist erneut Jacqueline Mäffert und als Beisitzer wurden Thomas Kurz, Ingrid Wind und Dietmar Riedel gewählt. Als Bereitschaftsleiter wurde Carsten Ewald und als Jugendleiterin wurde Monika Schwarzenberger bestätigt. Der Ortsverein Hirschberg kann 10 Delegierte zur Kreisversammlung am 24. Juli ins Stadthaus nach Mannheim entsenden. Gewählt wurden Petra Blome, Carsten Ewald, Hans Frank, Helmut Mäffert, Jacqueline Mäffert, Klaus Müller, Klara Rell, Kevin Einsmann, Sieglinde Frank und Helga Vaisnys. Ersatzdelegierte sind Peter Bickel, Thomas Breustedt, Kerstin Seitz, Sonja Seitz und Sandra Lulay.
Der Vorsitzende Frank sowie der Ehrenvorsitzende Schwerin sind als Mitglieder im Präsidium des Kreisverbandes Kraft Amtes ebenfalls als Delegierte vertreten.
Bürgermeister Manuel Just zeigte großen Respekt vor den 23 Veranstaltungen des DRK Hirschberg, welches sich auch am „Runden Tisch Senioren“ einbringe. Just erwähnte ebenfalls das geplante Betreute Wohnen in Leutershausen und bedankte sich ebenfalls für die Unterstützung des DRK in Hirschberg.
Der zweite Kreisvorsitzender Bernd Deimel erinnerte an die Fusion vor vier Jahren und bestätigte, dass dies auch rückblickend betrachtet die richtige Entscheidung gewesen sei. Er sprach seinen Respekt vor der Leistung des DRK in Hirschberg aus.
Feuerwehrkommandant Peter Braun lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Roten Kreuz und der Feuerwehr und bedankte sich herzlich dafür.
Für zehn Jahre Mitgliedschaft beim DRK wurde Kerstin Seitz ausgezeichnet, für 20 Jahre Sandra Lulay, für 25 Jahre Felicitas Köhnlein und für sogar 40 Jahre treue DRK-Dienste Jacqueline Mäffert.

Ferienspiele beim JRK-Hirschberg
Bericht der RNZ vom 29.08.2014

Patrick (9) und Klara (8) schauten sich erst einmal im Raum um, waren sichtlich neugierig, was sie denn heute beim Deutschen Roten Kreuz erwarten würde. Sie waren gekommen, um einmal über die Arbeit des Jugendrotkreuzes beim DRK Hirschberg mehr zu erfahren und dann, was sie alles im praktischen Teil erwarten würde. Jugendleiter Nicole Haupt und Julian Gauch begrüßten die 14 Buben und Mädchen, gaben kurz und informativ eine kleine Einführung über die Aktivitäten des Nachmittags und teilten die Kinder in drei Gruppen ein, jede Gruppe mit einem bestimmten Schwerpunk. Klaus Müller und Dietmar Riedel vom DRK Hirschberg waren als Helfer gekommen und dazu noch gleich sieben Helfer des Jugendrotkreuzes.
„Was macht ihr, wenn ihr zu einem Unfall dazu kommt“, wurden die Kids in der ersten Gruppe gefragt. Spontan kam eine Antwort: „Erst einmal schauen, was da passiert ist“. „Richtig“, lobten die Jugendrotkreuzler und gaben noch einige Tipps: „Vor allem ganz ruhig bleiben und den Überblick behalten, dann ein Bild vom Unfall verschaffen, wie viele Verletzte es sind und erste Hilfe leisten“. Selber sollte man eine „stabile Seitenlage“ probieren und Fragen an den Verletzten stellen, dann Hilfe holen.
In der anderen Gruppe ging es um die verschiedenen Verbände, die man anlegen kann bei den Verletzten. Zum Beispiel einen Druckverband, den die beiden Jugendrotkreuzler fachkundig demonstrierten. Des Weiteren erfuhren die Kids, was eine „stabile Seitenlage“ ist oder wie die Mullbinden gefertigt worden sind. Zur Demonstration wurde mit einem so genannten „Dreiecktuch“ dessen vielfältige Verwendung gezeigt.
Die dritte Gruppe befasste sich eingehend mit einer „realistischen Unfalldarstellung“. Hier wurde durchgesprochen, warum eine RUD (Realistische Unfalldarstellung) so wichtig sein kann. Um alles unfallgerecht aussehen zu lassen, hatten Helfer einige Teilnehmer mit Verbänden und offenen Wunden geschminkt. Es kam überhaupt keine Langeweile auf und die DRK-Helfer sorgten zwischendurch mit Getränken und etwas zum Knabbern für das leibliche Wohl der Kinder. „Es ist unter meiner Regie heute das erste Mal, dass solche Ferienspiele stattfinden“, meinte Nicole Haupt und freute sich über die gute Resonanz. Eingangs begrüßte DRK-Vorsitzender Michael Frank die Kinder und Betreuer und wünschte einen schönen und interessanten Nachmittag. Den hatten sie, denn nach so viel Theorie und Praxis in den Räumen im neuen Hilfeleistungszentrum hieß es nach der Aushändigung der Urkunden für die erfolgreiche Teilnehmer: „Ab zum Minigolfspielen nach Schriesheim“, wo die Kids abschalten und sich noch etwas sportlich betätigen konnten. (hil)


Fotos: Werner Hildebrand


Bild: Dallinger

Blutspendenaktion in der Grundschule Großsachsen
Bericht aus der WN vom 14.08.2014

11. Blutspendetermin war erfolgreich
Groß war der Zuspruch bei der 11. Blutspendenaktion des DRK Hirschberg, der Dritten in diesem Jahr, am vergangenen Dienstag, 12. August 2014 in der Grundschule Großsachsen zu der das DRK Hirschberg eingeladen hatte. Der Einladung waren 158 spendenwillige Mitbürgerinnen und Mitbürger gefolgt, darunter konnten 7 Erstspender begrüßt werden. Fünf Personen konnten aus verschiedenen gesundheitlichen Gründen leider nicht zur Blutspende zugelassen werden - meistens wegen einer kürzlich überstandenen Erkältung oder wegen einer sonstigen Medikamenteneinnahme.
Empfangen wurden die spendenwilligen Einwohnerinnen und Einwohner von der DRK-Helferin Anja Ewald und Roselinde Kraus, die den Ortsverein ebenso großartig unterstützte wie Ingrid Wind, Margot May und Inge Hachenberger sowie der DRK- Helferin Karin Lulay in der Küche. Nach der sicher notwendigen und unerlässlichen Beantwortung des Fragebogens ging es weiter zum Ärzteteam unter der Leitung von Dr. Isabelle Kohnle und den Ärzten Dr. Marcus Steiner, Dr. Konrad Stange und Dr. Elisabeth Merkurt, die neben der Kontrolle von Blutdruck und Herz auch die Körpertemperatur überprüften. Das Ärzteteam beantwortete auch gerne Fragen, die die Spender hin und wieder hatten. Nach einem kräftigen Schluck Wasser oder Limonade, die vom Jugendrotkreuz, das ebenfalls stark vertreten war, gereicht wurden, ging es für die Spender zum unvermeidlichen Pieks in den Finger, der allerdings dank neuester Methoden kaum noch zu spüren ist. Hier wurde vor der Spende der Eisenwert des Blutes kontrolliert, die Spender mit ihren Spendenutensilien versorgt und in die geübten Hände des Entnahmeteams unter der Leitung von Schwester Doris Seyffert von der Blutspendenzentrale Mannheim übergeben. Diese wurden während des gesamten Termins von Helferinnen und Helfer des Ortsvereins Hirschberg unterstützt.
Nach der obligatorischen Ruhepause, die vom Ehrenvorsitzenden Wolfgang Schwerin überwacht wurde, konnten sich die Spenderinnen und Spender in der Mensa der Grundschule von den "Strapazen" der Blutspende erholen. Mit Vorbereitung von Sozialleiterin Jacqueline Mäffert und unter der Leitung von Bereitschaftsleiter Carsten Ewald und seinem Stellvertreter Klaus Müller hatten die Rotkreuzler und die Helferinnen ein Menü aus frischem Wurstsalat, Kartoffelsalat und sonstigen Salaten, sowie Frikadellen gezaubert. Als Nachtisch gab es für die Spenderinnen und Spender leckeren Kuchen sowie Kaffee.
Zum Abschluss dankte der Vorsitzende des ORK-Ortsvereins Hirschberg Michael Frank allen Helferinnen und Helfern, den Mitgliedern des Jugendrotkreuzes sowie dem Team der Blutspendenzentrale Mannheim, darunter auch für Labor zuständige Team mit Angela Rettig, Jürgen Lipponer, Susanne Katzunko und Klaus Weber recht herzlich für den erfolgreichen Termin. Für den DRK-Ortsverein Hirschberg sei es zwar seit 2011 erst die 11. Blutspende gewesen, die gemeinsam durchgeführt wurde. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961 in Leutershausen und Großsachsen aber bereits die 116. Blutspendenaktion mit bislang insgesamt 17.571 Blutkonserven die der Blutspendezentrale Mannheim übergeben werden konnten. Erfreulich sei auch die geringe Zahl von lediglich 5 Rückstellungen gewesen.
Vorsitzender Frank dankte auch dem Küchenteam, das unter der Leitung von Jac- quelline Mäffert stand, sowie der örtlichen Leitung von Carsten Ewald und Klaus Müller.
Die nächste Blutspendenaktion ist voraussichtlich am 30. Januar 2015 in Aula der Martin-Stöhr-Schule Leutershausen.

Vlnr: Petra Blome, Sonja Seitz, Klara Rell, Vorsitzender Michael Frank, Ingrid Wind, Helga Vaisnys, Helmut Mäffert.                                                                                                                          Bild: Hildebrand

Mitgliederversammlung 2014
Bericht aus der RNZ vom 15.04.2014

Zufrieden vernahmen die beiden DRK-Ehrenvorsitzenden Hans Frank und Wolfgang Schwerin die Berichte bei der Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereins Hirschberg. Es zeigte sich deutlich, dass die Fusion der beiden Ortsvereine Leutershausen und Großsachsen eine richtige Entscheidung gewesen ist.

Zum Jahresende 2013 hatte das DRK Hirschberg 22 aktive Helferinnen und Helfer, 19 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 17 Jahren, dazu kommen noch 16 Alterskameradinnen und – kameraden und einige Reservehelfer, die jedoch nur teilweise eingesetzt werden können. Zum Ende des Berichtsjahres waren somit 57 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Ortsverein Hirschberg aktiv. Vorsitzender Michael Frank zog eine positive Bilanz, die sich im Verlauf des Abends durch alle Berichte der Spartenleiter zog. Lediglich das Ausscheiden aus persönlichen und beruflichen Gründen von Kassier Thomas Kurz wurde von allen Funktionsträgern sehr bedauert. Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird der DRK-Kreisverband die Kassengeschäfte übernehmen. „Du hast ein großes Stück Arbeit für uns geleistet“, lobte Frank den scheidenden Kassier und bedauerte die Entscheidung, die aber verständlich sei.

Frank streifte in seinem Bericht die Blutspendenaktionen, die Gymnastikgruppe, die Altkleidersammlungen, die Feierlichkeiten sowie das Grillfest am 1. Kehrrang. Negativ bewertete der Vorsitzend die Entwicklung bei den Fördermitgliedern, die „bedingt durch die demografische Entwicklung rückläufig ist“.

In Abstimmung mit dem Kreisverband Mannheim hat das DRK damit begonnen, in seinen Räumen einen Ausbildungsstandort Hirschberg des Kreisverbandes einzurichten, um ortsvereinsübergreifende Fortbildungen zu ermöglichen und auch der Bevölkerung einen weiteren Ausbildungsort für Kurse in Erster Hilfe u.v.w.m. anzubieten.

Bereitschaftsleiter Carsten Ewald berichtete in gewohnt präziser Darstellung über die vielen Aktivitäten und Einsatze des DRK-Ortsvereins. Gravierend hätten sich Beteiligungen bei Einsätzen in der Mannheimer SAP Arena und am Hockenheimring hervorgetan. So sind dort zum Beispiel insgesamt 310 Stunden geleistet worden.
Insgesamt leisteten die Helferinnen und Helfer 3.528 Stunden.

Über die Sozialarbeit berichtete der zweite Vorsitzende Helmut Mäffert in Vertretung seiner Frau Jacqueline, die über 70 Geburtstagskarten schrieb, bei runden Geburtstagen vor Ort gewesen war, den Besuch bei einer goldene Hochzeit abstattete und mit Ehrenmitglied Ruth Brehm an Trauerfeiern teilgenommen hat. Das Jugendrotkreuz umfasst zurzeit 19 Kinder mit sechs Gruppenleitern und Helfern. Regelmäßig treffe sich die Gruppe mittwochs um 18 Uhr zu den Gruppenstunden im Jugendraum. Jugendleiter Julian Gauch lud alle interessierten Jugendlichen ein, mal die Gruppenstunden zu besuchen.
Positiv fiel der Kassenbericht von Thomas Kurz aus, der einen kleinen Überschuss aufzeigte. Die vom Ehrenvorsitzenden Hans Frank beantragte Entlasstung fiel erwartungsgemäß einstimmig aus und ebenso einstimmig verabschiedete die Versammlung die neue Satzung.
Feuerwehrkommandant Peter Braun überbrachte die Grüße der Kameraden und untermauerte noch einmal die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz. Bürgermeister Manuel Just sprach von einer Wertschätzung des DRK, die ungebrochen sei. Das DRK beim Neubau des Hilfeleistungszentrum zu berücksichtigen, sei richtig gewesen. Breitgefächert sei die Arbeit des DRK Ortsvereins, das bei der Jugend beginne. Auch sei das DRK ein Ansprechpartner der Gemeindeverwaltung, wenn es um soziale Dinge gehe, „denn das DRK ist mit den Ohren bei der Bevölkerung“. Die Grüße des Kreisverbandes Mannheim übermittelte Vorstandsmitglied Thomas Tuschner, der die gute Arbeit des Ortsverein Hirschberg hervorhob.

Ehrungen verdienter Rotkreuzler stehen beim Ortsverein Hirschberg immer im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. Hier gilt es Frauen und Männer zu ehren, die sich ganz in den Dienst der Allgemeinheit stellen oder viele Jahre, sogar Jahrzehnte, gestellt haben.
Für fünf Jahre Mitgliedschaft wurden Sonja Seitz und Florian Wiedmaier geehrt.
Petra Blome ist seit 25 Jahren beim DRK dabei und Klara Rell sowie Helga Vaisnys schon 35 Jahre. Ingrid Wind erhielt die Ehrenurkunde und die DRK-Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft und Helmut Mäffert sogar für 45 Jahre.

Zahlreiche Ehrungen standen bei der Mitgliederversammlung auf der Tagesordnung                     Bild: Hildebrand

Jahreshauptversammlung beim DRK Hirschberg
Bericht aus der RNZ vom 15.04.2013

"Die Fusion hat sich hervorragend entwickelt und mit Stolz kann man feststellen, dass die beiden ehemaligen Ortsvereine zu einer guten Gemeinschaft zusammengewachsen sind ". Vorsitzender Michael Frank war sichtlich erfreut, den Mitgliedern des Ortsvereins dies mitteilen zu können. Das hörten auch die Ehrenvorsitzenden Hans Frank und Wolfgang Schwerin, die Gemeinderäte Monika Maul-Vogt und Dr. Horst Metzler, das erste gemeinsame Ehrenmitglied des neuen Ortsvereins Hirschberg Ruth Brehm sowie Ehrenmitglied Dr. Armin Hag gerne.

Jetzt sind 539 Fördermitglieder im Hirschberger Ortsverein eingetragen, das bedeutet einen leichten Rückgang. Mit 35 aktiven Helferinnen und Helfern sowie 19 Kindern und Jugendlichen ist das DRK jedoch gut aufgestellt, allerdings können 14 nur noch eingeschränkt oder zum Teil nicht mehr ihren Dienst tun. Die Zahl der Aktiven und des Jugendrotkreuzes betrug demnach zum Ende des Berichtsjahres 54 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die drei Blutspendenaktionen brachten 467 Blutspendenwillige, von denen das Entnahmeteam 416 Blutkonserven mit nach Mannheim nehmen konnte. Die Gymnastikgruppe erfreut sich regen Zuspruchs, "ja wir müssen zurzeit in Leutershausen erneut einen Aufnahmestopp verhängen", bedauerte der Vorsitzende. Am Bus des DRK nage der Zahn der Zeit und das Auto habe schon 22 Jahre auf dem Buckel und müsste ersetzt werden.

Der 15. September 2012 sei geprägt gewesen vom Umzug in das neue Domizil im Hilfeleistungszentrum (HLZ) beim Sportzentrum. Am 5. und 6. Oktober habe man dann gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr und der gesamten Bevölkerung von Hirschberg die neue Wirkungsstätte einweihen können. Michael Frank streifte noch kurz den Weihnachtsmarkt und den Nikolausabend. Als erstes gemeinsames Ehrenmitglied des Ortsvereins Hirschberg durfte Ruth Brehm hier nachträglich die Urkunde entgegennehmen. Der Dank des Vorsitzenden galt in erster Linie Bürgermeister Manuel Just, dem Gemeinderat und der Verwaltung sowie "meinem Kollegen Karl Martiné, dem ich bestimmt mehr als einmal auf die Nerven gefallen bin, als es klemmte", sagte Frank zum Schluss mit einem Schmunzeln.

Umfassend wie gewohnt informierte Bereitschaftsleiter Carsten Ewald über die Einsätze des DRK in Hirschberg und vor allem in der SAP-Arena in Mannheim. Detailliert erfasst hatte Ewald zu vermelden, dass insgesamt 3221,50 Stunden geleistet wurden, eine stolze Zahl, die Eindruck bei den Mitgliedern hinterließ. Die JRK-Gruppe bestehe laut Sonja Seitz momentan aus 19 Kindern und fünf Gruppenleitern. Julian Gauch ist neuer erster Gruppenleiter und Monika Schwarzenberger Jugendleiterin., die von Marvin Göhrig und Sandra Lulay unterstützt werden. "Die Arbeitsleistung der Jugendgruppe belief sich auf 1045 Stunden im vergangenen Jahr", sagte Sonja Seitz. Die Sozialleiterin Jacqueline Mäffert streifte die Geburtstage, Goldene Hochzeiten und Beerdigungen und hat nach eigenen Worten 75 Karten geschrieben, war bei zwölf runden Geburtstagen dabei und statte etliche Krankenbesuche ab.
Rund 27.000 Euro an Einnahmen durfte Kassier Thomas Kurz verbuchen, die Ausgaben dagegen waren mit 42.000 Euro weitaus höher, sodass ein Verlust von rund 15.000 Euro entstand. Dies konnte jedoch durch Rücklagen wieder ausgeglichen werden. Norbert Bickel nahm die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft vor, die erwartungsgemäß einstimmig erfolgte.
Bürgermeister-Stellvertreter Fritz Bletzer zeigte sich erstaunt darüber, was das DRK alles geleistet habe. "Zufriedene Gesichter in den neuen Räumen" führte er auf die weitaus bessere räumliche Möglichkeiten zurück und versprach weiterhin Unterstützung "in einem angemessenen Rahmen wie bisher". Kommandant Peter Braun lobte die gute Zusammenarbeit im ersten Jahr der Fusion und beide sollten weiterhin zum Wohle der Gemeinde arbeiten". Thomas Tauschner vom DRK-Kreisvorstand kam auf das Ehrenamt zu sprechen, das vom DRK Hirschberg in hervorragender Weise praktiziert werde. Michael Frank informierte die Versammlung, dass im nächsten Jahr über die neue Fassung der Ortsvereinssatzung gesprochen und abgestimmt werde, sobald die Genehmigung des Kreisvorstandes vorliege.

Ehrungen:
Einen breiten Raum nahmen die Ehrungen ein, bei denen der Vorsitzende die Laudatio hielt. Michael Frank selber war von 2002 bis 2011 Vorsitzender des OV-Leutershausen, ehe er 2011 zum Vorsitzenden des DRK Hirschberg gewählt wurde. Für jedes Ehrungsmitglied zeigte er dessen Werdegang auf. So ist Thomas Breustedt seit fünf Jahren dabei und war das an diesem Abend jüngste ausgezeichnete DRK-Mitglied. Peter Bickel und Monika Schwarzenberger gehören 30 Jahre dem DRK an und 35 Jahre sind Thomas Kurz, Volker Schmitt und Michael Frank schon dabei. Auf 40 Jahre kann Ingrid Wind zurückblicken und auf 45 Jahre Ehrenvorsitzender Wolfgang Schwerin. Den Ehrenvorsitzenden Hans Frank und Sophie Michel zeichneten Michael Frank, Helmut Mäffert und Carsten Ewald für 55 Jahre Mitgliedschaft aus. "All die Verdienste der Geehrten weiter aufzuzählen, hieße Eulen nach Athen tragen", bemerkte Frank. Das bisher erste, gemeinsame Ehrenmitglied des OV Hirschberg, Ruth Brehm, ist sogar 65 Jahre beim Roten Kreuz dabei und hat in all den Jahren gerade als Sozialreferentin und anderen Vorstandsämtern viel für das DRK getan. Kein Wunder, dass die engagierte Rotkreuzlerin unter Riesenbeifall ihre Dienstaltersspange, Urkunde und Blumen entgegennahm.


Die zukünftige Vorstandschaft des Ortsvereins Hirschberg mit Bürgermeister Manuel Just (links) und dem zweiten Vorsitzenden des DRK Kreisverbands Mannheim, Bernd Deimel (2.v.l.)           Bild:Kreutzer
Das ist ein großer Tag für Hirschberg
Ortsvereine Leutershausen und Großsachsen beschlossen Fusion – Michael Frank ist Vorsitzender
Bericht aus der RNZ vom 11.04.2011

Die Fusion war bestens vor bereitet. Das sah man auch schon beim Betreten der Alten Schule Großsachsen am Freitagabend. Ein Hinweisschild gab
Auskunft darüber, inwelchen Räumen zu nächst die beiden DRK-Ortsvereine Leutershausen und Großsachsen tagen und dann die konstituierende Mitgliederversammlung des Deutschen Roten Kreuzes Hirschberg stattfinden sollte.
Ein klares Votum für die Fusion war schließlich das Ergebnis aus den beiden Jahreshauptversammlungen. Während die anwesenden Großsachsener DRK-Mitglieder einstimmig für den Zusammenschluss stimmten, gab es bei den Leutershausenern auch nur eine Gegenstimme – von Materialwart Peter Bickel. Jetzt muss dies nur noch der Kreisvorstand besiegeln – er tagt am 9. Juni. „Aber das dürfte nur noch Formsache sein“, meinte der stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes Mannheim, Bernd Deimel. Ab 1. Juli würde die Fusion dann offiziell laufen.
Der „Fusionator“ – „ich hab’ so was schon öfter gemacht“ – war selten zuvor so zuversichtlich gewesen, dass dieser Zusammenschluss funktioniert. Kein Wunder, denn Einigkeit zeigte sich auch bei den Vorstandswahlen und der Abstimmung über die Satzung für das DRK-Hirschberg. Einmütig wählten die 33 Wahlberechtigten – bei 45 Anwesenden – ihren Vorstand mit Michael Frank an der Spitze und seinem Stellvertreter Helmut Mäffert. Sie werden nun die Geschicke des 685 Mitglieder starken Vereins (zuvor DRKGroßsachsen: 320, DRK Leutershausen: 365) lenken. Die Mitglieder des Vorstandes sollen zu gleichen Teilen die beiden Ortsteile repräsentieren, heißt es in der Satzung. Aus dieser geht auch hervor, dass es eine Homepage mit der Adresse www.drk-hirschberg.de geben wird (zum 01.07. in Vorbereitung).
Frank bedankte sich nach der Wahl für das Vertrauen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte der Vorsitzende, der zuvor schon an der Spitze des DRK Leutershausen stand. Die Zusammenarbeit habe vorher schon gut funktioniert, nun sei sie offiziell besiegelt. „Jetzt geht es gemeinsam in die Zukunft.“
 
Auch Bürgermeister Manuel Just war davon überzeugt, dass „das Schiff des DRK Hirschberg“ in ruhigen Gewässern weiterfahre. „Es ist ein großer Tag für Hirschberg, ein historischer Tag für das DRK“, freute er sich. Dass alles so reibungslos geklappt habe, führte er auf die vorher schon so professionelle Zusammenarbeit der beiden Ortsvereine zurück. „Da kann man ja nur guter Dinge in Bezug auf die Zukunft sein.“ Ein Drehbuchautor hätte die Geschichte nicht besser schreiben können, meinte Just. Schließlich hätten die beiden Ortsvereine im vergangenen Jahr noch ihre jeweiligen Jubiläen feiern können – das DRK Leutershausen sein 100-jähriges Bestehen, das DRK Großsachsen sein 75-jähriges. Und nun münde die konstruktive Zusammenarbeit in die Zielgerade – kurz vor dem ersten Spatenstich desKommunalen Hilfeleistungszentrum am 15. April. Hier wird nämlich das DRK Hirschberg neben Feuerwehr und Bauhof einziehen. Seinem Amtsvorgänger Werner Oeldorf sei es über 32 Jahre hinweg gelungen, die beiden Ortsteile zusammenzuführen, ohne jedoch Druck in Bezug auf Fusionen auszuüben, sagte der Bürgermeister. Das habe auch er fortgeführt, wobei die Tür immer offen gestanden habe.Wie die Fusion nun beim DRK funktioniert habe, sei ein „Musterbeispiel par excellence“. Synergieeffekte würden genutzt, dem DRK werde es aber dennoch gelingen, dezentral bei den Menschen zu sein. Eine weitere Fusion, die ansteht, ist die der beiden Feuerwehren. Der stellvertretende Feuerwehrkommandant in Großsachsen, Peter Braun, der für den Posten des Gesamtwehrkommandanten kandidieren wird, gratulierte ebenfalls dem DRK. Verbunden mit demWunsch für eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Hirschberger. Ein sichtlich erleichterter Michael Frank lud schließlich zum Sektempfang. „Packen mer’s an“, rief er seinen Rotkreuzlern zu.

Jubiläum prägte das Jahr
Letzte Jahreshauptversammlung des DRK Leutershausen mit Rückblick
Bericht aus der RNZ vom 11.04.2011

Hirschberg. (ans) Das vergangene Jahr war für das DRK Leutershausen vor allem durch die Feierlichkeiten zum 100jährigen Bestehen geprägt. Hinzu kamen zahlreiche Sanitätseinsätze bei Veranstaltungen der Vereine, aber auch Sitzungen zum Kommunalen Hilfeleistungszentrum und zur Fusion. Das alles ging aus dem Jahresrückblick des Vorsitzen den Michael Frank bei der letzten Sitzung des DRK Leutershausen hervor. Was dies alles zeitlich ausmacht, zeigte die beeindruckende Aufstellung von Bereitschaftsleiter Carsten Ewald. Insgesamt 2871 Stunden (plus 250 Stunden für die Feuerwehrball-Bewirtung) waren die Rotkreuzler 2010 im Einsatz. Weniger erfreulich: Die Zahl der Fördermitglieder ging erneut um 14 zurück. Dies liege am Wegzug oder auch Tod langjähriger Mitglieder, so Frank. Insgesamt betrug Ende 2010 die Zahl der Aktiven 34 und die der Fördermitglieder 331. Ebenfalls eine beeindruckende Zahl: In die sieben Sammelbehälter, die das DRK aufgestellt hatte, wurden 2010 16,3 Tonnen Altkleider und 300 Kilogramm Schuhe geworfen. Zur Fusion, der das DRK Leutershausen bei einer Gegenstimme zustimmte, meinte Frank: „Es wird sicherlich an der einen oder anderen Stelle etwas kneifen und klemmen, aber ich bin überzeugt, dass wir das gemeinsam hinbekommen.“ Davon war auch Bürgermeister Manuel Just überzeugt, der die „Heisemer“ schon mal darauf vorbereitete, dass die Fusionsversammlung wohl etwas später beginnen werde, weil die „Großsaasemer“ erst bei Tagesordnungspunkt zwei wären.
Flugs war beim DRK Leutershausen auch der Kassenbericht vorbei, wobei Thomas Kurz ein Minus verlesen musste. „Schuld“ daran waren einige Anschaffungen wie ein „Automatischer externer Defibrillator“, ein Zelt und Dienstbekleidung. Dennoch müsse man sich keine Sorgen machen, betonte der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende, Bernd Deimel. Der Ortsverein sei operativ so richtig gesund. Dem konnte Kassenprüfer Norbert Bickel nur zustimmen. Leiterin Simone Bechtold berichtete noch über die „Gymnastikgruppe 50+“ und Jugendleiterin Heidrun Unrath über tolle Aktionen des Jugendrotkreuzes. „Mit etwas Wehmut“ verabschiedete sich nach 17 Jahren der Heisemer Feuerwehrkommandant Tobias Rell. Nach der Fusion der beiden Wehren werde er der Feuerwehr aber erhalten bleiben

Kreisversammlung / Wahlen und Erfahrungsbericht
Bericht aus der WN vom 19.07.2010

Mit Spannung erwarteten die Anwesenden der Kreisversammlung des Deutschen Roten Kreuzes Mannheim den Vortrag von Uwe Mauch. Dieser war als Mitglied einer "Emergency response unit" (englisch für Krisenreaktionseinheit) an den Hilfsmaßnahmen nach dem Erdbeben in Haiti im Januar beteiligt. Genauer gesagt, war er als Verantwortlicher des Basislagers für die Infrastruktur und die Versorgung des Feldkrankenhauses der 22 beteiligten nationalen Hilfsorganisationen in Port-au-Prince zuständig.

Er berichtete von den katastrophalen hygienischen Verhältnissen, der zusammengebrochenen Strom und Wasserversorgung und von fehlendem schwerem Räumgerät. Besonders erwähnte er, dass Hilfeleistungen aufgrund der Anarchie im Krisengebiet deutlich erschwert wurden. Zum Teil hätten bewaffnete Banden die Kontrolle über große Gebiete übernommen. Sicherheit von Leben und Besitz, auch der Helfer, sei nicht überall gewährleistet gewesen, Gewalt und Erpressung seien an der Tagesordnung gewesen. Trotz der schwierigen Verhältnisse hätten 120 Helfer in drei Monaten im Feldkrankenhaus 32 629 Patienten versorgt und 734 Geburten erfolgreich unterstützt.

Die Versammlung des Kreises Mannheim, der neben Weinheim auch das Gebiet bis Mannheim, Schwetzingen und Hockenheim, umfasst, fand aufgrund des 100-jährigen Jubiläums des Ortsvereins Leutershausen am Freitag in der Heinrich-Beck-Halle statt. In seinem Grußwort hob Bürgermeister Manuel Just den hohen Stellenwert des DRK hervor und verwies auf das Hilfeleistungszentrum.
Der Vorsitzende des Ortsvereins, Michael Frank, begrüßte neben dem Kreisvorstand und den 156 Delegierten auch die Ehrenmitglieder des Kreisverbandes.
 


156 Delegierte aus der Region kamen zur DRK-Kreisversammlung in der Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen. Wahlen und Vorstandsberichte standen im Zentrum.                             BILD: GUTSCHALK

In seinem Jahresbericht ging der Kreisvorsitzende Frank Berner auf die Ereignisse ein. Trotz der schwierigen Haushaltslage habe man nicht an Personalkosten gespart. Als einschneidendes Ereignis schilderte er die Trennung vom Kreisgeschäftsführer, diese Stelle solle nun neu besetzt werden. Er lobte den stellvertretenden Geschäftsführer Kurt Gramlich und die Einrichtungsleiter(innen) für ihre gute Überbrückungsarbeit und hob das breite Hilfeleistungsspektrum des Verbandes hervor. So umfasse die Rettungshundestaffel mittlerweile sieben Gruppen. Die vom Verband betriebenen Second- Hand-Läden und Tafeln für Bedürftige hätten sich nach einem schwierigen Start mittlerweile etabliert. Er bedauerte vor diesem Hintergrund diese gesellschaftliche und soziale Entwicklung, die zur Verarmung von Teilen der Bevölkerung führe. Weiterhin bedauerte er den steigenden Kostendruck im Rettungsdienst und erwähnte die geplante personelle Verstärkung der integrierten Leitstelle Rhein-Neckar. In seinem Bericht ging Kreisschatzmeister Richard Dietmann auf die Finanzlage ein und berichtete von Liquiditätsproblemen. Dank sagte er den Ortsvereinen, die durch kurzfristige Darlehen ausgeholfen hatten. Im abgelaufenen Jahr sei nun wieder ein kleiner Überschuss erzielt worden. Auf Antrag wurden die Vorstandswahlen in geheimer Abstimmung durchgeführt; am Rande der Versammlung konnten sich die Teilnehmer über die neue Imagekampagne informieren. Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Berner, Vorsitzender; Bernd Deimel, 1. Stellvertreter; Volker Dressler, 2. Stellvertreter; Richard Dietmann, Schatzmeister.
 
Hundert Jahre gelebte Solidarität
Dankbarkeit, Respekt und Herzlichkeit – all dies gab es zur 100-Jahr-Feier des Leutershausener Ortsvereins im Überfluss / Gratulanten geben sich die Klinke in die Hand
Bericht der WN vom 10. Mai 2010


„Vermutlich werde ich heute Abend nicht mehr viel zu Wort kommen“, sagt Michael Frank augenzwinkernd zum Abschluss seiner Begrüßungsrede. Der Vorsitzende der Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sollte Recht behalten: Auf der festlich dekorierten Bühne in der Heinrich-Beck-Halle gaben sich die Gratulanten die Klinke förmlich in die Hand.
Sie, aber auch die unzähligen Gäste, Helfer und Freunde machten deutlich, dass es sich bei diesem Jubiläum um ein ganz besonderes handelte. Das lag nicht nur an der beeindruckenden Zahl. Sicher, 100 Jahre sind eine lange Zeit, doch vor allem ist wichtig, was sie ausfüllt. „Die Arbeit des DRK ist gelebte Solidarität und der unermüdliche Einsatz für die Gesellschaft“, beschrieb Feuerwehrkommandant Tobias Rell die Arbeit der Hilfsorganisation und sprach den Mitgliedern seinen größten Respekt aus. Respekt, das war das vorherrschende Gefühl an einem fast vierstündigen Abend, der Menschen gewidmet war, die sich der schnellen und zuverlässigen Hilfe für andere verschrieben haben. Gedenken an den Gründer Sie alle leben einen Gedanken, der einst von Henry Dunant geprägt wurde. Der Schweizer ist Begründer der Rotkreuz-Bewegung, war maßgeblich an der Entstehung der Genfer Konventionen beteiligt und erhielt den ersten Friedensnobelpreis, der jemals vergeben wurde. Der Geist seiner Idee schwebte auch beim Ortsjubiläum über allem, sein
Wirken inspirierte viele Redner.
Darunter auch Bürgermeister Manuel Just, der das Leben des Gründers skizzierte und dem Leutershausener Ortsverein eine gelungene Umsetzung des ursprünglichen Gedankens attestierte. „Die Arbeit ist die perfekte Verbindung aus Hilfe für den Einzelnen und die Gesellschaft“, lautete das Fazit des Bürgermeisters, der zum Jubiläum in die rechte Reverstasche griff und einen Umschlag mit finanzieller Unterstützung überreichte. Eine Geste, die ihm noch viele gleichtaten.
„Ich habe sogar einen Stapel – einen ziemlich großen“, verkündete Hermann Bernhard, der stellvertretend für die örtlichen Vereine seine Glückwünsche überbrachte. Und Thomas Götz von der örtlichen Volksbank verdoppelte den Betrag seiner Spende kurzerhand auf 1000 Euro, sichtlich bewegt von der Welle der Herzlichkeit und Dankbarkeit, die dem DRK an diesem Abend entgegengebracht wurde.
Weniger Bereitschaft zum Ehrenamt Nachdenkliche Worte fand hingegen Landesbereitschaftsleiter Jürgen Wiesbeck. Er bescheinigte dem Ortsverband, „jung in Struktur und Aktivität“ geblieben zu sein, erinnerte aber auch daran, dass ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft immer mehr abnehme. „Wir sehen hier ein Beispiel für den gelebten Gedanken der Mitmenschlichkeit, aber viele Menschen verbringen ihre Freizeit heute lieber spaßorientiert statt ehrenamtlich“, konstatierte er. Dieses Problem freilich haben nicht nur die Retter in Rot. Eine Institution, die das ehrenamtliche Engagement gut kennt, ist die Kirche, die bei der Feier von Pfarrerin Tanja Schmidt und Gabi Mihlan-Penk repräsentiert wurde. „Uns beiden geht es um das Wohl der Menschen“, betonten die Frauen die Gemeinsamkeiten der beiden Organisationen. Sie überreichten ebenfalls Geldspenden, weil „Gottes Segen allein nicht immer reicht“.
Viele Tanz- und Liedbeiträge Aufgelockert wurde der von Werner Oeldorf moderierte Abend durch einige Lied- und Tanzbeiträge. Sehr modern präsentierte sich dabei die Sportgemeinde (SGL) mit einem rhythmischen „Drums Alive“-Programm.
Und auch die Band der Jugendabteilung  des DRK überzeugte. Sie eröffnete das Fest mit solidem Gitarren-Rock. Klassischer hingegen präsentierten sich die Sängereinheit 1864, die Kapelle Ave Maria, das Männerquartett und MGV 1884. Alle Darbietungen überzeugten musikalisch, sorgten jedoch bei den Gästen anderer Ortsvereine, beispielsweise den Kollegen aus dem schwäbischen Laichingen, für Irritation.
„Ist das hier üblich, dass nur Männer singen?“, lautete die erstaunte Frage am Tisch. Mehr Frauenpower gab es da schon beim Sing-und Volkstanzkreis, der mit traditionellen Stücken gleich mehrmals auftrat.
Das Mikrofon hingegen war fest in Männerhand. Zu den Gratulanten Frank Berner vom DRK-Kreisverband, Wolfgang Schwerin vom DRK-Großsachsen und Thomas Tuschner, der im Namen des DRK Heddesheim die Glückwünsche der Ortsverbände in der Region überbrachte, gesellte sich auch Hans Frank. Er war 21 Jahre Vorsitzender des DRK-Leutershausen und ist damit selbst ein Stückchen Geschichte.
In einem kleinen, humorvollen Vortrag ließ er die Geschichte des Ortsvereins Revue passieren (wir berichteten) und schloss mit dem gemeinsamen Haus, das Feuerwehr, DRK und Bauhof beziehen wollen und die im kommenden Jahr geplante Fusion der beiden Hirschberger DRK-Ortsverbände. Denn trotz 100 ereignisreichen Jahren stehen im DRK-Ortsverband Leutershausen alle Zeichen auf Zukunft.

Totenehrung: Michael Frank (links) und Carsten Ewald legten einen Kranz zum Gedenken an die verstorbenen Kameraden nieder.                     BILD: GUTSCHALK

Totenehrung auf dem Leutershausener Friedhof zum Auftakt des 100-jährigen Jubiläums
Erinnerung an alte Weggefährten
Bericht WN vom 04.05.2010

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Leutershausen hat am Sonntagvormittag in der Friedhofskapelle der verstorbenen Kameraden gedacht. Umrahmt wurde diese Feier vom evangelischen Posaunenchor, der die Feierlichkeiten mit der „Sarabande“ von Guiseppe Tartine einleitete.
Bereitschaftsleiter Carsten Ewald hob in seiner Begrüßung hervor, dass eine solche Gedenkfeier an die Verstorbenen keineswegs veraltet ist. Man komme zusammen, um an die Menschen zu denken, die nicht mehr unter uns weilten und mit denen man viel erlebt habe. Leben retten und schützen und den Menschen in Not wie Brüdern beistehen – das sei die Richtschnur, der das DRK seit seiner Gründung von Henry Dunant folge.
Auch Notfallseelsorger Wolf-Dieter Wöffler ging in seiner Ansprache auf den Gründer des DRK und ersten Friedensnobelpreisträger Henry Dunant ein. Er habe in einem furchtbaren Krieg persönliches Engagement und auch Mut bewiesen Seine Triebfeder sei der Bibeltext gewesen: „Ich war hungrig und ihr habt mir etwas zu essen gegeben, ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben, ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“.
In der von ihm mit gegründeten „Donnerstag-Vereinigung“ junger Menschen, habe sich Dunant um kranke, hungernde und gefangene Menschen gekümmert. Diesem Beispiel seien viele gefolgt und hätten schließlich das „Rote Kreuz“ gegründet. Auch die verstorbenen
Kameraden des Ortsverbandes Leutershausen hätten sich für Menschen in einer Notlage eingesetzt, sagte Wöffler.
Nach der musikalischen Einlage „Das Gebet des Herrn“ von Franz Schubert und „Erquicke mich mit deinem Licht“ von Albert Becker,
verlas DRK-Bereitschaftsleiter Carsten Ewald die Namen der verstorbenen Kameraden des DRK Leutershausen seit 1960.
Im Anschluss legten Vorsitzender Michael Frank und Carsten Ewald am Kreuz einen Kranz nieder. Auf die Gräber der verstorbenen Kameraden wurden Blumenschalen niedergelegt.

Ortsverein feiert im Mai 100. Geburtstag
Bletzer sieht Hilfeleistungszentrum immer kleiner werden
Bericht WN vom 12.04.2010

In gewissem Sinne war es eine historische Hauptversammlung, die der DRK-Ortsverein Leutershausen am Freitagabend abhielt. Einerseits blickt das Leutershausener DRK in diesem Jahr auf eine hundertjährige Geschichte zurück. Zum anderen stehen den Hirschberger Ortsvereinen des Deutschen Roten Kreuz (DRK) nicht zuletzt im Zuge ihrer für kommendes Jahr ins Auge gefassten Fusion zum DRK-Ortsverein Hirschberg große Veränderungen ins Haus. So wird die Jahreshauptversammlung im 100. Jahr des Ortsvereins wahrscheinlich eine der letzten im Alleingang sein.

Vorstandswahlen standen bei dem Mitgliedertreffen am Freitagabend zwar nicht an, das Jugendrotkreuz hat jedoch eine neue Leitung. Die bisherige Gruppenleiterin Antje Kauzleben trat wegen eines Wohnortwechsels von dieser Tätigkeit zurück und mit ihr Heiko Bickel – aus persönlichen Gründen, wie er sagte. Die scheidende Leiterin Kauzleben dankte dem Ortsverein für „sechs tolle Jahre“ und erklärte, sie gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Neue Jugendleiter sind Heidrun Unrath und Julian Gauch.
Neben den Sanitätseinsätzen ist das zurückliegende Geschäftsjahr von Gesprächen und Sitzungen über das Jubiläum und das kommunale Hilfeleistungszentrum geprägt gewesen, sagte Ortsvereinsvorsitzender Michael Frank in seinem Jahresbericht. Bürgermeister-Stellvertreter Fritz Bletzer berichtete aus dem Rathaus, dass die anfänglich großen Schritte in Richtung einer am Leutershausener Sportplatz gelegenen Zentrale der Hirschberger DRK-Gruppen, Feuerwehren und des Bauhofs zwischenzeitlich immer kleiner würden. Auch im Hinblick auf die hohen Kosten seien noch einige Diskussionen zu führen. Am Dienstag werde hierüber noch einmal in einer nichtöffentlichen Sitzung beraten. Bis im Spätjahr solle der erste Spatenstich jedoch erfolgt sein, versicherte Bletzer.

Darüber hinaus laufen nun die Vorbereitungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten auf Hochtouren. Vorsitzender Frank erklärte, dass er für das Fest in der Heinrich-Beck-Halle am 8. Mai schon viele Zusagen ansässiger Vereine erhalten habe. Der Abend wird von Ehrenbürgermeister Werner Oeldorf moderiert werden und unter anderem auch einen mit Anekdoten gespickten Rückblick des DRK-Ehrenvorsitzenden Hans Frank beinhalten. Außerdem haben sich verschiedene Chöre und Musikgruppen angekündigt, unter anderem auch die Trommelgruppe der SGL sowie eine Tanzkapelle für die späteren Stunden.


Nach sechs Jahren gibt Jugendleiterin Antje Kautzleben ihr Amt ab. Michael Frank (r.) und ThomasKurz verabschiedeten die Rotkreuzlerin mit zwei Geschenken.
 


Die Vorstandschaft im Jubiläumsjahr: Volker Schmitt, Thomas Kurz, Heidrun Unrath, Michael Frank, Hans Frank, Carsten Ewald, Sieglinde Frank  Fotos: nd

Mitgliederversammlung des Ortsvereins
Wechsel in der Jugendleitung
Bericht der RNZ vom 12.04.2010

Hirschberg-Leutershausen. (nd) Mit seiner bewährten Vorstandschaft geht der Leutershausener Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes ins 100-jährige Jubiläumsjahr und hat dafür den 8. Mai gewählt, übrigens den Geburtstag von Rotkreuz-Gründer Henry Dunant. Wie ein roter Faden zog sich dieses Jubiläum durch die sehr gut besuchte Jahreshauptversammlung.
Das vergangene Jahr war wieder geprägt von vielen Sanitätseinsätzen bei den Veranstaltungen der örtlichen Vereine, aber auch bei den Besprechungen und Sitzungen zum neuen Hilfeleistungszentrum.
Leider, so stellte Vorsitzender Michael Frank fest, sei die Zahl der Fördermitglieder wieder gesunken. So haben 345 Bürger im Jahr 2009 durch ihren regelmäßigen finanziellen Beitrag das DRK unterstützt. Zum Ende des Jahres zählte der DRK-Ortsverein 23 Helfer.
Im Spätjahr ist ein Aktionstag mit der Martin-Stöhr-Schule geplant, um Kinder für den Sanitätsdienst oder Schulsanitätsdienst zu gewinnen. Die beiden Jugendrotkreuzgruppen haben zurzeit 15 Mitglieder. Die Gesamtzahl der Aktiven, einschließlich der Jugend, betrug am Ende des Jahres 2009 somit 38 Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Die Blutspendeaktion habe laut Frank ein zufriedenstellendes Ergebnis gebracht. So konnten 148 Blutkonserven dem Entnahmeteam aus Mannheim übergeben werden.
Statt regelmäßiger Altkleidersammlungen sind im Ortsteil Leutershausen neun Sammelbehälter aufgestellt worden. Zusammen mit den Schuhen ergebe das ein Aufkommen von rund 1,5 Tonnen Kleidung pro Monat.
Der DRK-Ortsverein gehe jetzt in sein letztes Jahr als eigenständiger Verein. Der Dank galt den Kameraden der Feuerwehr, allen Spendern und Förderern und Bürgermeister Manuel Just mit den Gemeinderäten.
„Unser Jubiläum naht mit Riesenschritten, feiern wir dieses gemeinsam am 8. Mai in der Heinrich-Beck-Halle“, bat Frank um Unterstützung.

Bereitschaftsleiter Carsten Ewald ging auf die stolze Bilanz von 2198,25 Stunden ein, die Aktive des DRK-Ortsvereins in der Gemeinde geleistet hatten.

Antje Kautzleben stand sechs Jahre an der Spitze des Jugend-Rotkreuzes und hat eine gut funktionierende Nachwuchsabteilung aufgebaut. Tränen flossen bei ihrem letzten Bericht als verantwortliche Jugendleiterin.
Nach dem geplanten Wohnungswechsel muss sie nun dieses Amt abgeben und wurde von Frank mit einem dicken Kuss, viel Applaus und Geschenken verabschiedet. Nachfolgerin ist Heidrun Unrath.

Kassier Thomas Kurz konnte abschließend von einem erfreulichen Überschuss in der Kasse berichten, was auch Kassenprüfer Norbert Bickel mit einem Hinweis auf die einwandfreie Kassenführung und seinem Dank an den Kassier bestätigte. Bei nicht wenigen Ausdrucken der Kassenunterlagen sei ihm aufgefallen, dass diese oft in den späten Abendstunden erfolgten. Dies zeuge von einem außergewöhnlichen Einsatz. Der von ihm beantragten Entlastung des Kassiers und des gesamten Vorstandes, die einstimmig erfolgte, stand somit nichts mehr im Wege.
Bürgermeister-Stellvertreter Fritz Bletzer streifte in seinem Grußwort kurz das Hilfeleistungszentrum, beim dem mit dem baldigen Spatenstich zu rechnen sei. Das DRK
könne auch in Zukunft mit der Unterstützung der Gemeinde rechnen. Feuerwehr-Kommandant Tobias Rell sprach von einer guten Zusammenarbeit mit den Rotkreuzkameraden.
Großsachsens DRK Vorsitzender Wolfgang Schwerin kam ebenfalls auf das gute Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Ortsvereinen zu sprechen, was sich nach dem Bau des neuen Hilfeleistungszentrums als nur ein Ortsverein niederschlagen werde. Das Ehrenmitglied des Kreisverbandes Mannheim, Franz Koch, überbrachte ebenfalls Grüße und wünschte fürs Jubiläum viel Glück.



Bei der Blutspendenaktion in der Martin-Stöhr-Schule konnte Frau Andrea Klein als 7500. Blutspenderin mit einem kleinen Präsent ausgezeichnet werden. (Bild: Brand)
Blutspendeaktion
7500. Blutspenderin konnte begrüßt werden

In diesem Jahr war schon etwas kribbeln beim 1. Vorsitzenden Michael Frank vom DRK Ortsverein Leutershausen festzustellen, denn man erwartetet den oder die 7.500ten Blutspender(in). Zur Blutspendeaktion die wohl wetterbedingt etwas schleppend begann, denn erst in den Abendstunden war verstärkter Besuch zu registrieren, kamen viele Stammspender aus Großsachsen und Leutershausen in die Aula der Martin-Stöhr-Schule, um sich den Lebenssaft abzapfen zu lassen.
Gegen 18.30 Uhr wollte man eigentlich den 7.500ten Blutspender ehren, doch zu diesem Zeitpunkt fehlten noch einige Spender. Kurz vor Toresschluss, sah man bei den Verantwortlichen der diesjährigen Blutspendeaktion nur noch strahlende Gesichter, denn die 7.500te Blutspenderin konnte tatsächlich registriert werden.
Konditormeisterin Andrea Klein aus Birkenau, die in kürze in ihrem Wohnort ein Konditorei Geschäft eröffnet, spendete mittlerweile schon zum 8. Mal ihr Blut. Sie war mit ihrem Vater, der Hirschbergs Bezirksschornsteinfeger ist, nach Leutershausen gekommen.
DRK Vorsitzender Michael Frank übermittelte der jungen Konditorenmeisterin die Grüße und den Dank des gesamten DRK Teams mit der Übergabe von Blumen und einem Präsentkorb. An weitere Blutspender gingen an diesem Tag auch Freikarten die vom Olympiakino Leutershausen zur Verfügung gestellt wurden. Der 1. Vorsitzender des DRK Leutershausen Michael Frank, der im wörtlichen Sinne leicht verschnupft war, wies in einem Gespräch darauf hin, dass Blutspenden bei den fortschreitenden Operationsmethoden und bei der Bekämpfung moderner Zivilisationskrankheiten immer mehr gebraucht werden. Viele vergessen oft, dass man selbst einmal durch einen Unfall, bei einer Operationen oder einem Routineeingriff in die Situation kommen kann, eine Blutkonserve zu benötigen. "Die künstlichen Blutersatzpräparate geben bei dringenden Notfällen nur kurzzeitige Hilfe"!
Unter der Leitung von Schwester Adelheid Kethel-Fuhl und dem DRK Blutspendeteam, das von vier Ärzten und rund 25 Helferinnen und Helfern des DRK Leutershausen und des Jugendrotkreuzes unterstützt wurde, konnte die Aktion in diesem Jahr durchgeführt werden. Die Einsatzkräfte standen bereits am Eingang zur Halle den Blutspendern für eine ganz individuelle Betreuung mit Rat und Tat zur Seite. Mit 138 Blutkonserven lag man etwas unter der erreichten Blutkonserven Anzahl der letzten Blutspendeaktion. Dreizehn Blutspender wurden aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Aderlass gebeten. Trotz des leicht rückläufigen Ergebnisses gab es für das DRK Leutershausen einen kleinen Hoffnungsschimmer, denn 17 Erstspender konnten an diesem Tag registriert werden.
Für alle Blutspender gab es als kleine Anerkennung nach der Blutentnahme, zur Stärkung ein kräftiges Essen in der Mensa der Schule. DRK Vorsitzender Michael Frank nahm hierbei die Gelegenheit wahr, allen Helferinnen und Helfern sowie dem JRK für ihren Einsatz herzlich zu danken. Besonders dankte er hierbei dem Schwestern- und Ärzteteam mit Frau Dr. Isabelle Kohnle, Dr. Heinrich Biringer, Dr. Uta Lohnert und Dr. Barbara Huck.
Bereitschaftsleiter Carsten Ewald überreichte allen Helferinnen und Helfern, sowie dem Entnahmeteam aus Mannheim, als kleinen Dank eine Rose in weiß-rot, den Farben des DRK. (WaBra)

 

Sie setzen sich seit Jahren für die Mitmenschen ein: Die DRK-Helfer. Bei der Hauptversammlung wurden langjährige Mitglieder geehrt. Von links Vorsitzender Michael Frank, Petra Blome, Klara Rell, Sieglinde Frank, Helga Vaisnys, Kassenwart Thomas Kurz und Bereitschaftsleiter Carsten Ewald. Bild: Gutschalk

Hauptversammlung des DRK Ortsvereins Leutershausen
 2745 Stunden im Dienste des Nächsten

Zu Beginn der Hauptversammlung des Leutershausener DRK, zu dem der Vorsitzende Michael Frank, neben Bürgermeister Manuel Just auch Gemeinderat Fritz Bletzer, Feuerwehrkommandant Tobias Rell, Ehrenvorsitzenden Hans Frank sowie Herrn Franz Koch, Ehrenmitglied des Kreisverbandes Mannheim begrüßte, gedachten die Mitglieder Ihrer Verstorbenen, besonders Ihres Kameraden Ludwig Bernhard, den sie im vergangenen Jahr zu Grabe tragen mussten.

Den erfreulicheren Teil stellten die anschließenden Ehrungen dar. So konnten Klara Rell und Helga Vaisnys für 30 Dienstjahre, Sieglinde Frank für 25 und Petra Blome für 20 Dienstjahre ausgezeichnet werden. Alle Damen erhielten einen Blumenstraus sowie ein kleines Dankeschön des Ortsvereins.

In seinem Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr, berichtete Frank über die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Demnach gehörten 2008 dem Ortsverein 30 Helferinnen und Helfer sowie 22 Jugendrotkreuzler an. 390 Fördermitglieder unterstützten die ehrenamtliche Arbeit des Vereins.
Die Blutspendeaktion im Januar 2008 konnte mit 162 Spenden erfolgreich abgeschlossen werden.Durch die im Gemeindegebiet aufgestellten Altkleider-Container konnten 17,7 Tonnen Altkleider und 710 Kilogramm Schuhe eingesammelt werden.

Auch das Fest mit der Freiwilligen Feuerwehr zum 1. Mai sei wieder ein voller Erfolg gewesen und belege unter Anderem die gute Zusammenarbeit mit der Wehr, wofür er Kommandant Rell dankte. Der Umstand, dass die Wehr bereits frühzeitig das DRK in die Planungen für das neue Hilfeleistungszentrum eingebunden habe belege dies zusätzlich.
Frank berichtete weiter über Gespräche mit dem Vorstand des Ortsvereins Großsachsen im Hinblick auf eine mögliche Fusion beider Ortsvereine 2011. Beide Vorstände würden diesen Schritt ihren Mitgliedern empfehlen, die Entscheidung müsse aber in der jeweiligen Mitgliederversammlung getroffen werden.

Zum Abschluss seines Berichtes wies der Vorsitzende auf das bevorstehende Jubiläumsjahr 2010 hin. Er dankte Bürgermeister Just für die Bereitschaft, die Schirmherrschaft zu übernehmen und bat alle Hirschberger, sich den Termin des Festabends, den 8.Mai 2010 – der Geburtstag des Rotkreuz-Gründers Henry Dunant - zu merken.
Er dankte ausdrücklich Bürgermeister Just, dem Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung für die Unterstützung, die in dieser Form nicht bei allen Kommunen im Kreis-Gebiet üblich sei.

Im anschließenden Bericht von Bereitschaftsleiter Carsten Ewald erfuhren die Mitglieder und Gäste Details über die 2745 Einsatzstunden der Helferinnen und Helfer. Der Ortsverein betreute die Oberliga-Spiele der SGL ebenso wie Veranstaltungen anderer Vereine und Organisationen wie Frühlingslauf, Faschingsveranstaltungen oder das Straßenfest.
Eines der Highlights war die im vergangenen Jahr gemeinsam mit Feuerwehr und THW veranstaltete Nacht-Übung. Diese wurde als Kfz-Marsch, der durch das Neckartal bis Eberbach und zurück über den Odenwald nach Ladenburg zum THW führte. Unterwegs gab es verschiedene Stationen, bei denen die beteiligten Organisationen ihre jeweiligen Fachkenntnisse zum Einsatz bringen konnten.

Die 22 Jugendrotkreuzler waren im vergangenen Jahr ebenfalls wieder recht aktiv, wie aus dem Bericht von Leiterin Antje Kautzleben zu erfahren war. So unterstützen sie die Bereitschaft bei der Blutspendeaktion und am 1. Mai. Neben der Ausbildung in Erster Hilfe und „Realistischer Notfalldarstellung“ kamen auch Spiel und Freizeit nicht zu kurz. Beim Pfingstzeltlager des Kreisverbandes am Breitenauer See bei Heilbronn waren die JRK-ler ebenso vertreten wie beim Kreisentscheid in Seckenheim, wo sie den 2. Platz belegten. Bei der Mitgestaltung der Weihnachtsfeier des Ortsvereins wurden sie musikalisch von Heidrun Unrath unterstütz.

Über die von Simone Bechtold geleitete Senioren-Gymnastikgruppe berichtete Frank, dass im Durchschnitt 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese Übungsstunden besuchten, die jeden Montag um 10 Uhr im Feuerwehrhaus in Leutershausen stattfänden.

Nachdem Kassenprüfer Norbert Bickel am Bericht von Kassenwart Thomas Kurz nichts zu beanstanden hatte, stand der einstimmigen Entlastung des Vorstandes nichts im Wege.

Bürgermeister Just dankte in seinem Grußwort für die gute Zusammenarbeit mit dem DRK. Diese zeige sich im "täglichen Geschäft" bei Sportveranstaltungen und Festen von Vereinen aber auch bei Veranstaltungen der Gemeinde. Er lobte auch die Mitwirkung des DRK beim Neubau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums. Sein Motto sei, aus Betroffenen Beteiligte zu machen, betonte Just. Ähnliches galt auch für die beiden Wehren.

Feuerwehrkommandant Tobias Rell dankte dem DRK nochmals ausdrücklich für die Sanitätsbetreuung am Pfingstzeltlager der Jugend im letzten Jahr am Sportzentrum. "Ich bin froh, wenn Ihr bei den Einsätzen dabei seid", ging Rell auf die gute Zusammenarbeit bei Unfällen ein. Getreu dem Motto "Eine Hand wäscht die andere" sagte er die Unterstützung der Wehr beim DRK-Jubiläum 2010 zu: "Macht mit uns, was Ihr wollt." Lob für die Leutershausener gab es auch von Franz Koch vom Kreisverband Mannheim. Kassier Kurz informierte die Mitglieder darüber, dass das DRK den Erlös des Maifestes dem Kinderhospiz Mannheim "Sterntaler e.V.“ spendete.

Nach der Aussprache zu den Berichten ging es an das Thema Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft.

Da keine anderen Kandidaten zur Wahl standen und auch die anwesenden Mitglieder von einer geheimen Wahl absahen, hatte es der Wahlausschuss bestehend aus Bürgermeister Manuel Just, Gemeinderat Fritz Bletzer und Kommandant Tobias Rell recht einfach.

So wurden, in offener Abstimmung und ohne Gegenstimmen gewählt:

1. Vorsitzender Michael Frank
2. Vorsitzender Carsten Ewald
Kassier Thomas Kurz
Materialwart Peter Bickel
Beisitzer Sieglinde und Hans Frank
Delegierte zur Kreisversammlung: Klara Rell, Helga Vaisnys, Sieglinde Frank, Thomas Kurz, Michael Frank, Petra Blome

Kassenprüfer Norbert Bickel

Nach bereits erfolgter Wahl der Jugendleiterin durch die Jugendgruppen wurde Antje Kautzleben von der Versammlung bestätigt.

Aufgrund einiger Änderungen, die 2004 vom Präsidium des DRK eingebracht wurden und die für alle DRK Gliederungen verbindlich sind, wurde eine Änderung der Satzung erforderlich. Frank stellte die wichtigsten Passagen vor und verwies auch auf eigene Ergänzungen die möglich waren. Der Entwurf, der allen Mitgliedern als Tischvorlage zur Verfügung stand, wurde einstimmig beschlossen und wird dem Kreisvorstand zur Genehmigung vorgelegt.

Unmut kam am Ende dann noch über die Spendenbrief-Aktionen des Bundesverbandes auf, die in der Regel nahezu gleichzeitig mit den genehmigten Haussammlungen der Ortsvereine im Bereich des RP Karlsruhe durchgeführt würden. Wenn die Leutershausener mit ihrer Sammlung kurze Zeit später kämen, würde man es sich mit der Bevölkerung verscherzen, meinte Vorstandsmitglied Hans Frank. "Fünfmal zu den Menschen zu gehen und um Spenden zu werben, das geht nicht", ärgerte er sich über die mangelnde Absprache bzw. die fehlende Bereitschaft um eine zeitliche Entzerrung. Die Leutershausener werden bis zur Klärung vorerst keine Haussammlungen bzw. Spendenbriefaktionen mehr durchführen.

Das tue zwar weh aber an der Stelle sei dem Vorstand das Ansehen des Vereines in der Öffentlichkeit wichtiger.

Die Hirschberg AG schaute gestern beim Jugendrotkreuz vorbei. 
Artikel der WN vom: 13.03.2009

Dort erklärte Jugendleiterin Antje Kauzleben den acht Kindern, was zu tun ist, wenn mal etwas passiert oder sie zu einem Notfall kommen. So ist das Wichtigste, den Rettungsdienst zu verständigen. Den Rettungsdienst erreicht man unter der gleichen Nummer wie die Feuerwehr, nämlich der 112. Da sollen sie dann Bescheid geben, wo es passiert ist, was passiert ist, wie viele Verletzte es gibt und was für Verletzungen sie haben. Danach sollen die Kinder warten, ob es weitere Fragen gibt. Dann konnten die Leutershausener Grundschüler auch selbst aktiv werden. Zunächst übten sie unter fachkundiger Anleitung aneinander, wie man jemand in die stabile Seitenlage bringt. Auch das Anlegen von Verbänden wurde ihnen erst gezeigt und dann selbst ausprobiert. Die Verbände dazu reichte ihnen der Jung-Sanitäter Sören. Sie lernten, dass man beispielsweise den Ellbogen so verbindet, dass der Arm leicht angewinkelt ist. Als alle Ellbogen "verarztet" waren, wurde das Anlegen eines Kopfverbandes geübt: Dabei wird zunächst vorsichtig eine sterile Kompresse auf die Wunde gelegt und dann der Verband angebracht. Einfach fällt sowas jedoch nicht, wie man bei den Kindern hören konnte: "Halt mal deine Kompresse selber fest. Ich hab doch keine drei Hände." rog/Bild:
Stepic

 

24 Erstspender bei der Blutspendeaktion des DRK-Leutershausen

183 spendenwillige Mitbürgerinnen und Mitbürger hatten sich bei der 45. Blutspendenaktion des DRK Ortsvereins am 25. Januar 2008 zum Aderlaß eingefunden - 9 mehr als 2007. Leider mussten 21 Spendenwillige unverrichteter Dinge wieder nach Hause geschickt werden, allerdings deutlich weniger als der Ortsvereinsvorsitzende Michael Frank mit seinen Helferinnen und Helfern erwartet hatte. Waren doch die Meldungen der letzten Tage und Wochen voll von Viruserkrankungen und anderem jahreszeitlichen Ungemach.

So hatte das Team der Blutspendezentrale Mannheim, um die Leiterin, Frau Dr. Isabelle Kohnle zur Stoßzeit alle Hände voll zu tun. Mit Ihren Ärztekolleginnen und Kollegen, Fr. Dr. Andrea Grundler, Dr. Angela Tschada und Dr. Wolfgang Maslak, untersuchte sie die Spender und beriet sie vor dem unvermeidlichen Pieks in den Finger. Für den Pieks und die anschließende Blutabnahme zeichnete die Leiterin des Schwesternteams Frau Bärbel Gallion mit Ihren Kolleginnen Elsa Wirz, Marliese Loßdörfer, Katharina Dickgießer, Hua Stoll sowie Fahrer und Laborassistent Walter Schuch verantwortlich. Das Team der Blutspendezentrale wurde von den Helferinnen und Helfern sowie dem Jugendrotkreuz des DRK Ortsvereins unter der Leitung von Bereitschaftsleiter Carsten Ewald tatkräftig unterstützt.
Dach dem Aderlaß konnten sich die Spender bei Spießbraten, Semmelknödel und Rotkohl vom Küchenteam verwöhnen lassen.

Nach getaner Arbeit dankte Vorsitzender Frank seinen Mitstreitern und dem Entnahmeteam herzlich für die geleistete Arbeit und betonte den ruhigen und harmonischen Verlauf. Frau Gallion erwiderte den Dank im Namen des Teams und freute sich, insgesamt 162 Spenden - 8 mehr als im Jahr zuvor - mit nach Mannheim nehmen zu können. Ganz besonders freuten sich alle über die hohe Zahl von 24 Erstspendern - 10 waren es im Vorjahr.
Carsten Ewald schloß sich dem Dank an, und überreichte jeder Helferin und jedem Helfer ein kleines Präsent. Die Jugend durfte sich über einen Eisgutschein freuen.
Die nächste Blutspendenaktion in Hirschberg führt der Ortsverein Großsachsen am 20. Mai in der Alten Turnhalle in Großsachsen durch.


 

Erfolgreiche Blutspendeaktion in der Martin-Stöhr-Schule

155 Blutkonserven wurden bereitgestellt - 7000. Blutspenderin wurde geehrt

Eine Blutspende zur Rettung von Menschenleben ist unverzichtbar, da Blutkonserven täglich in großen Mengen in den Krankenhäusern für Operationen und Schwerverletzte benötigt werden. In Baden - Württemberg liegt der tägliche Bedarf bei über 1800 Blutkonserven.

Seit dem Jahr 1961 führt der DRK Ortsverein Leutershausen seine jährliche Blutspendeaktion durch. In diesem Jahr war schon etwas kribbeln beim 1. Vorsitzenden des DRK Ortsvereins Leutershausen, Michael Frank, zu verspüren, denn man erwartet bei der am Freitag durchgeführten Blutspendeaktion, den oder die 7000. Blutspender/in. Kurz nach 18.00 Uhr war es dann soweit. Michael Frank konnte die 7000. Blutspenderin mit Frau Andrea Uhrich begrüßen und ihr mit einem Präsentkorb und einem Blumenstrauß für ihre Bereitschaft, den Lebenssaft für andere zu spenden, herzlich danken. Auch den Blutspendern 6999 mit Nadine Loske und 7001 mit Olaf Wandelt wurde mit einem Blumengruß gedankt. Beinahe hätte es sogar Bürgermeister Werner Oeldorf getroffen, der sich ebenfalls den Lebenssaft abzapfen lies. Unter der Leitung von Frau Dr. Isabelle Kohnle vom DRK Mannheim, die von ihrem Entnahmeteam sowie zahlreichen Ärzten und DRK´lern und vom Jugendrotkreuz unterstützt wurde, konnte die Blutentnahme durchgeführt werden. Alle Einsatzkräfte standen den Blutspendern in der Aula der Martin - Stöhr - Schule mit Rat und Tat zur Seite, darunter auch der Bereitschaftsleiter Klaus Müller vom Ortsverein Großsachsen. Somit war gewährleistet, dass alle Blutspender(innen) eine ganz individuelle Betreuung erfahren durften. Durch eine umfassende vorab Befragung und Untersuchung stellten Ärzte vor der Spende fest, ob zum Beispiel für Spender oder Empfänger ein Risiko besteht. Die Sicherheit von Spender und Empfänger erfordert deshalb vor der Blutspende diese intensive Befragung unter ganz speziellen Gesichtspunkten.

Leider hatte man insgesamt 19 Rückstellungen, die zur Blutspende aus Sicherheitsgründen, vorübergehend nicht zugelassen wurden zu verzeichnen. Hauptsächlich Erkältungsgründe (akute Erkältung oder Einnahme von Antibiotika), aber auch einige Auslandsreisende nach Asien, Tätowierungen und Piercings waren mit dabei. Insgesamt kamen 164 Mehrfachspendewillige und 10 Erstspender wovon 155 Blutkonserven entnommen werden konnten. Für die Blutspender gab es als kleine Anerkennung nach der Blutentnahme, ein kräftiges Vesper. Vorsitzender Michael Frank konnte nachdem der letzte Blutspender am Abend die Aula verlassen hatte, erfreut feststellen, dass man mit dem Ergebnis der Blutspendeaktion wieder zufrieden sei. Ein Rekordjahr sei das Jahr 1983 gewesen . Hier habe man 214 Blutkonserven registrieren können. Das neuerliche Ergebnis gäbe neue Hoffnung auf die folgenden Blutspendetermine zumal man insgesamt 10 Erstspender begrüßen durfte. Nach der Blutspendeaktion bedankte sich DRK Vorsitzender Michael Frank beim Ärzteteam unter der Leitung von Frau Dr. Isabelle Kohnle , mit Dr. Angela Tschada, Dr. Andrea Grundler, Dr. Wolfgang Maslak sowie dem Entnahmeteam unter Leitung von Frau Rita Koppenhöfer , Frau Fariba Avehangi, Frau Josepha Wilkening und dem Laborassistenten Herrn Klunker mit einem kleinen Präsent. Auch die Helferinnen und Helfer des DRK Ortsvereins und des Jugendrotkreuzes durften sich über ein kleines Dankeschön freuen. Besonderen Dank richtete Frank an den Bereitschaftsleiter Carsten Ewald, der in den letzten Tagen vor der Blutspendeaktion viel organisatorische Arbeit geleistet hatte.

Die nächsten Blutspendeaktionen in Hirschberg finden am 8. Mai und am 9. August 2007 in der Alten Turnhalle in Großsachsen statt.

 




v.l. DRK Vorsitzender Michael Frank, Olaf Wandelt, Andrea Uhrich, Nadine Loske und Bereitschaftsleiter Carsten Ewald
Foto: Brand

 


Manfred Maier leistet seit 30 Jahren Dienst für das Deutsche Rote Kreuz.
Dafür wurde er bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Leutershausen ausgezeichnet.
Bei der Übergabe der Ehrungsurkunde freuten sich mit (von links):
Vorsitzender Michael Frank, Bereitschaftsleiter Carsten Ewald, Manfred Maier und Kassier Thomas Kurz.
Bild: Hering

Deutliche Kritik am Verhalten mancher Vereine im Ort
Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 10.04.2006

Leutershausen.(bk) Ein dickes Kompliment für die Einsatzbereitschaft der aktiven Helfer und die beispielhafte Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr, aber auch Kritik am Verhalten einiger örtlicher Vereine: Das waren die Kernpunkte im Bericht des Vorsitzenden Michael Frank bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Leutershausen.

Trotz relativ kleiner Helferschar von "neun voll einsatzfähigen Mitgliedern", so Frank, sei im vergangenen Jahr wieder "eine Menge Arbeit" geleistet worden. Inklusive Altersmannschaft gehören den Aktiven nach wie vor 22 Helfer an.

Hinzu gesellen sich 17 Mitglieder der Jugendrotkreuzgruppe, die Gesamtzahl der Aktiven liegt somit bei 39. Konstant geblieben sei auch die Zahl der Fördermitglieder mit 443.

Besonders lobte Frank die weiterhin "erfolgreiche Zusammenarbeit" mit der Freiwilligen Feuerwehr Leutershausen. Die vorbildliche Kooperation der Rettungskräfte spiegelte sich auch im Besuch von Tobias Rell bei der DRK-Versammlung wider. Der Feuerwehrkommandant verwies in seinem Grußwort ebenfalls auf das harmonische Miteinander. Dies zeige sich nicht nur bei den gemeinsamen Einsätzen und Übungen, so Frank, sondern auch bei der jährlichen Ausrichtung des Maifests.

Er dankte ferner der Freiwilligen Feuerwehr Großsachsen dafür, dass der DRK-Ortsverein Leutershausen frühzeitig in die Planungen für das neue Feuerwehrhaus mit einbezogen worden sei. "Die Einwohner von Hirschberg können nur davon profitieren, wenn Feuerwehr und DRK unter einem Dach vereint sind", sagte Frank.

"Kritische Worte" fand der Vorsitzende allerdings für das Verhalten einiger Leutershausener Vereine. Leider käme es immer wieder vor, dass die sanitätsdienstliche Betreuung von Veranstaltungen erst sehr spät angemeldet würde. Als Beispiel nannte Frank den diesjährigen Kindermaskenball. "Exakt drei Tage vor der Veranstaltung" sei nach einem Sanitätsdienst gefragt worden. "Und eine solch späte Anfrage lehnen wir grundsätzlich ab." Der DRK-Ortsverein dürfe erwarten, rechtzeitig informiert zu werden. Frank: "Das gebietet schon die Höflichkeit." Der Vorsitzende machte noch einmal deutlich, dass die Diensteinteilung beim DRK Leutershausen jeweils am ersten Donnerstag im Monat erfolge. Spätestens dann müssten die Dienstanforderungen vorliegen.

Frank ging ferner auf die Brief-Spendenaktion ein, die demnächst wieder vom 24. bis 29. April stattfindet und die frühere Haussammlung ersetzt. Zur Blutspende-Aktion im Januar erschienen 163 Blutspender, darunter zehn Erstspender. Gut angenommen würden die vier im Ort aufgestellten Kleider-Container. Im vergangenen Jahr sind hier rund 16 Tonnen Altkleider gesammelt worden. Der Erlös des letztjährigen Maifestes sei als Spende in das Erdbebengebiet nach Pakistan gegangen. Unterstützt wurde zudem erneut das Straßenkinder-Projekt in St. Petersburg.

Bereitschaftsleiter Carsten Ewald informierte über die Einsatz-, Übungs- und Ausbildungsstatistik der DRK-Helfer. Sie leisteten im vergangenen Jahr insgesamt fast 1200 Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Stark zugenommen haben im Vergleich zu 2004 die Hilfeleistungen, die sich von 20 auf 80 vervierfachten. Die frisch gebackene Kreisjugendleiterin Antje Kautzleben freute sich, dass der Jugendrotkreuzgruppe in Leutershausen im Alter zwischen neun und 13 Jahren nun auch "ein Mädchen" angehöre. Simone Schmidt berichtete über die Seniorengymnastik, oder besser die "Gymnastik 50 plus", mit derzeit 33 Teilnehmern. Immer montags treffen sich zwei Gruppen, wobei vor allem in der Zeit von 9 bis 10 Uhr noch Plätze frei wären.

Revisor Werner Schmitt bescheinigte Kassenwart Thomas Kurz eine einwandfreie Tätigkeit, die Entlastung erfolgte einstimmig. Zwei Ehrungen für 30- beziehungsweise 15-jährige Dienstzugehörigkeit gab es für Manfred Maier und Sascha Ullrich. Abschließend lobte Bürgermeister Werner Oeldorf in seinem Grußwort die Einsatzbereitschaft des DRK-Ortsvereins und insbesondere die gute Jugendarbeit.

 

Jahreshauptversammlung des DRK Leutershausen
Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 21.04.2005 von Werner Hildebrand

Sich ganz in den Dienst der Nächsten stellen und den Menschen helfen wollen: Das haben sich die Frauen und Männer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) auf ihre Fahne geschrieben. Wie viele Stunden sie das ganze Jahr über präsent sind, das wurde aus den Berichten bei der Jahreshauptversammlung des DRK - Ortsvereins Leutershausen deutlich. Mit einer Satzungsänderung verlängerten die Mitglieder, im Vorgriff auf die zu erwartenden Änderungen des Bundesverbandes, die Wahlperiode des Gesamtvorstandes von drei auf vier Jahre und wählten einstimmig alle vorgeschlagenen Mitglieder:

Vorsitzender Michael Frank; zweiter Vorsitzender Carsten Ewald; Kassier Thomas Kurz; Schriftführer Michael Frank; Bereitschaftsleiter Carsten Ewald; stellv. Bereitschaftsleiter Markus Schwarz; Gerätewart Peter Bickel; Beisitzerin Sieglinde Frank; Kassenprüfer Werner Schmitt. Als Jugendleiterin bestätigte die Versammlung Antje Kautzleben.

Vorsitzender Michael Frank zeigte in seinem Rechenschaftsbericht auf, dass das Jahr 2004 leider eine leicht fallende Tendenz zu verzeichnen gehabt habe. So würden jetzt 443 Bürgerinnen und Bürger den DRK - Ortsverein durch ihren Beitrag unterstützen. Der Ortsverein zähle zurzeit 22 Helferinnen und Helfer, das Jugendrotkreuz habe 14 aktive Mitglieder. Die von Simone Schmitt aus Weinheim geleitete Senioren - Gymnastikstunde im Feuerwehrhaus erfreue sich weiterhin eines starken Zuspruchs von im Schnitt etwa 30 Personen.

Die direkte Haussammlung habe der Ortsverein auf eine Brief - Spendenaktion umgestellt, sagte der Vorsitzende weiter und der Brutto - Spendenbetrag habe sich nur wesentlich verringert. Auch die regelmäßige Altkleidersammlung gebe es in dieser Form nicht mehr. Vielmehr seien vier Container aufgestellt worden, die bei der Bevölkerung gut ankommen würden. Besonders gut erhaltene Kleidungsstücke aber würden weiterhin direkt an die Kleiderkammern des Kreisverbandes Mannheim gehen oder den Second - Hand - Läden in Mannheim und Weinheim zugeführt werden.

Angegliedert seien auch zwei Läden der so genannten "Mannheimer Tafel". Diese würden Lebensmittel aus Supermärkten oder Discount - Läden führen und an die Bedürftigen zu besonders günstigen Konditionen weiter geben.

Die Blutspendeaktion Ende Oktober 2004 habe ein gutes Ergebnis gebracht, freute sich Michael Frank und sprach von 136 Blutspenden, die der Ortsverein dem Entnahmeteam mit nach Mannheim geben konnte. Frank dankte allen Aktiven im DRK - Leutershausen für ihre ehrenamtliche Arbeit, allen Spendern, der Gemeinde Hirschberg und dem Gemeinderat für die gewährte Unterstützung.

Die Bereitschaft des DRK - Ortsvereins Leutershausen bestehe zurzeit aus 15 aktiven Mitgliedern, berichtete Bereitschaftsführer Carsten Ewald, und ging auf die vielfältigen Aufgaben bei Sportveranstaltungen sowie kulturellen und kirchlichen Ereignissen ein. Die Gesamtstundenzahl der Bereitschaft für den Zeitraum vom 1. Januar 2004 bis zum 31. März 2005 bezifferte Ewald auf 1421 Dienststunden! Die Jugendrotkreuzgruppe bestehe momentan aus 14 Kindern im Alter zwischen neun und 13 Jahren, berichtete Antje Kautzleben, und wies darauf hin, dass sich in erster Linie die Aktivitäten zwischen Erster Hilfe, Realistischer Unfalldarstellung („Schminken“) und aus Spiel und Spaß zusammensetzen würden. Die Jugendleiter haben 40 Gruppenstunden, 20 Vorbereitungsstunden, 32 DRK - Aktivitätsstunden und 15 Stunden für Ausflüge geleistet.

Kassier Thomas Kurz lieferte einen erfreulichen Kassenbericht, der mit einem Überschuss endete. Trotzdem würde der Verkauf von Altkleidern stagnieren, etwas zurückgeschraubt werden müssen und sogar wegen Insolvenz der Erfurter Firma einen Verlust von etwa 300 Euro mit sich bringen. Im Jahre 2004 seien rund 16 Tonnen Altkleider abgeholt worden.

Die Mitgliederversammlung entlastete unter der Leitung von Bernd Deimel und Franz Koch vom Kreisverband Mannheim die gesamte Vorstandschaft. Bürgermeister - Stellvertreter Martin Stöhrer sprach von vielen Aufgaben, die das DRK wahrzunehmen habe. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit dem OV - Großsachsen und bat, auch weiterhin für die Gemeinde aktiv zu bleiben. Es freue ihn besonders, dass gerade das Jugendrotkreuz im Aufwind sei, denn für ihn sei dies das Wichtigste. Kommandant Tobias Rell dankte den Kameraden des DRK, deren Arbeit wichtig sei. "Wir brauchen euch einfach", galt seine Bitte den Frauen und Männern des DRK - Leutershausen. Zur Kreisversammlung am 16. Juli in Weinheim entsendet der DRK - Ortsverein Thomas Kurz, Carsten Ewald, Petra Blohme, Helga Vaisnys, Klara Rell und Sieglinde Frank.                                   

 

Foto: v.links sitzend: Jugendleiterin Antje Kautzleben, Vorsitzender Michael Frank Ehrenvorsitzender Hans Frank.
Stehend: Kassier Thomas Kurz und Kreisvorstandsmitglied Bernd Deimel

 

„Die Kinder wie Menschen behandeln“

Bei der DRK-Informationsveranstaltung wurde das Projekt „Star of the Sea“ vorgestellt - In St. Petersburg gibt es 100 000 Straßenkinder
Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 15.04.2005

Hirschberg-Leutershausen. (stek) Gleich zu Beginn ihres Vortrages über Straßenkinder in St. Petersburg beeindruckten Dr. Andrej Malik und Joseph Sullivan von der „Epiphany Medical Mission“ das Publikum mit einer Statistik. Über eine Million Kinder leben in Russland auf der Straße. Allein in St. Petersburg, dem Juwel des Nordens, gibt es ungefähr 100 000 Straßenkinder.

Die Referenten unterschieden dabei zwischen Kindern, die zwar völlig verwahrlost auf der Straße leben, jedoch noch eine Art zu Hause haben, und Kindern, die „vollkommen ohne Bezugspunkt sind“. 15 000 von ihnen leben ständig auf der Straße, in einem Morast aus Drogen, Gewalt und Prostitution.

Von diesen Zahlen, „hinter denen sich unglaubliche Schicksale verbergen, waren die wenigen Zuhörer sichtlich beeindruckt. „Nicht leicht, aus unserer beschützten Welt heraus, dieses Elend wenige tausend Kilometer östlich von uns zu fassen“, erklärte eine Zuhörerin gegenüber der RNZ. Ganz besonders, wenn dann auch noch eine der Hauptursachen dieses Elends in den Blick gerät. Nach offiziellen russischen Statistiken sind 48 Prozent aller Männer alkoholabhängig, und auch bei den Frauen beträgt die Quote fast 20 Prozent. „Sicher eine der Ursache für den vollkommenen Familienzerfall auf breiter Front“, so ein sehr betroffener Malik.

Für Michael Frank, Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes in Leutershausen und Initiator dieser Veranstaltung, stand schon vor zwei Jahren fest, „dass in St. Petersburg unser Engagement dringend gebraucht wird“. Kurzfristig haben die Leutershausener im vergangenen Jahr eine große Spendenaktion initiiert und immerhin mehr als 1500 Euro gesammelt, die dem Projekt „Star of the Sea“, dem Programm von Epiphany für die Kinder in St. Petersburg, zur Verfügung gestellt wurden.

Für die Mitarbeiter und Helfer ist diese finanzielle Unterstützung die elementare Grundlage ihrer Arbeit. Allein die medizinische Grundversorgung stellt die Ärzte vor fast unlösbare Probleme. “Von russischen Krankenhäusern werden die Kinder so gut wie nie behandelt“, so Sullivan. Und das, obwohl die Kinder Krankheiten wie MDS, HIV und Hepatitis C haben.

Das größte Problem für die Helfer vor Ort ist jedoch nicht der gesundheitliche Zustand der sieben bis 18-Jährigen, sondern deren psychische Verfassung. “Diese Kinder haben noch nie auch nur so etwas ähnliches wie Liebe erfahren“, betonte Sullivan. Und Vertrauen gegenüber Erwachsenen sei nicht existent. Und so brauchen die Helfer vor Ort einen Großteil ihrer Zeit, um Vertrauen aufzubauen und den Kindern wenigstens ein paar Stunden am Tag so etwas wie Geborgenheit zu vermitteln.

In dem kurzen Film, den die beiden mitgebracht hatten, wurden aus den Worten und Zahlen dann endlich Gesichter. Zu sehen war abgerissene Gestalten, die sich scheu und fast etwas apathisch gaben. Auf alle Fälle sehr nervös, als würden überall Gefahren lauern.

Einzig in den Räumen von „Star of the Sea“ haben die Kinder die Möglichkeit, Kind zu sein. Ohne Angst zu spielen, hier in Deutschland eine Selbstverständlichkeit, in Russland für viele ein unvorstellbarer Luxus. Ein weiteres Unterfangen für die Kinder findet sich in der eigens gekauften Farm, 50 Kilometer von der Stadt entfernt. Hier finden viele Kinder wirklich Ruhe. “Besonders die Tiere helfen ihnen, da sie ihnen Liebe geben können, ohne Angst zu haben.“

Oberstes Ziel ist bei all diesen Projekten bleibt, „die Kinder wie Menschen zu behandeln“, damit sie ihren Weg aus dem Teufelskreis von Drogen, Gewalt und Prostitution finden und zumindest eine kleine Hoffnung auf Zukunft entwickeln können.

 

 

Benefizkonzert der „Strada Montana Bigband“ der Musikschule Schriesheim 

Der Samstagabend in der Aula der Martin-Stöhr-Schule stand ganz im Zeichen der Musik und der Hilfe am Nächsten. Die Strada Montana Bigband der Musikschule hatte sich spontan bereit erklärt, zugunsten der Projektes „Grundschule in Afghanistan“ und des Jugendrotkreuzes des Ortsvereins Leutershausen des DRK ein Benefizkonzert zu veranstalten. Innerhalb von drei Wochen hatten die Verantwortlichen der Musikschule, mit Rolf Kuhmann an vorderster Front und den Aktiven des DRK Leutershausen alles in die Wege geleitet. Die Formation spielte professionell und engagiert und wohl nur das Wetter hat eine volle Martin-Stöhr-Aula verhindert.
Eröffnet wurde das Vorprogramm vom Saxofonensemble der Musikschule unter der Leitung von Olaf Weithäuser mit dem „Pink Panther Theme“. Das Jugendrotkreuz des Ortsvereins zeigte anschließend unter der Leitung von Antje Kautzleben und Manuela Hofmann in einer realistischen „Unfallshow“ die Versorgung einer schweren Handverletzung, die sich ein Junge beim Holzsägen zugezogen hatte. Bürgermeister Peter Riehl aus Schriesheim, der an diesem Abend in seiner Funktion als Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Mannheim anwesend war, zeigte sich sehr beeindruckt vom Können der Kinder. Nach weiteren Einlagen des Saxofonensembles begrüßte Bürgermeister Werner Oeldorf als Schirmherr der Veranstaltung alle Gäste, die sich trotz des Wetters auf den Weg gemacht hatten, besonders seinen Kollegen Peter Riehl aus Schriesheim und den Vorsitzenden des Ortsvereins Leutershausen, Michael Frank.

Nicht zuletzt galt sein Gruß den Musikerinnen und Musikern der Bigband und deren Leiter Olaf Weithäuser, die sich für die gute Sache einsetzen. Der Vorsitzende des OV Leutershausen schloss sich den Dankesworten an und grüßte alle Gäste und Mitwirkenden auch im Namen des Kreisvorsitzenden, Bürgermeister Peter Riehl. Er wies in einem kurzen Abriss u.A. auf die langjährige Tradition des Jugendrotkreuzes im Ortsverein hin. In kurzen Worten ging er dann auf das Projekt „Grundschule in Afghanistan“ ein.
Die Folgen dieses Krieges sind überall zu spüren: Zerstörte Straßen, Städte und Krankenhäuser. Viele Kinder können nicht zur Schule gehen, weil sie für ihre Familie Geld den Lebensunterhalt verdienen müssen. Manche Kinder haben ihre Eltern im Krieg verloren und wissen jetzt nicht, wo sie wohnen und die nächste Mahlzeit bekommen können. Das Deutsche Jugendrotkreuz hilft den Kindern und unterstützt eine Grundschule in einem Armenhaus in Djalalabad, einer Stadt im Osten Afghanistans. 60 Mädchen und 95 Jungen gehen dort zur Schule. Sie werden in vier Klassenzimmern unterrichtet. Die Schule braucht dringend Geld für Bücher, Hefte, Stifte, Malblöcke, Lineale und vor allem für Stühle und Tische. Auch das Schulgebäude muss so schnell wie möglich renoviert und erweitert werden. Und schließlich sind die Gehälter der vier Lehrerinnen und Lehrer nicht gesichert.

Abschließend begrüßte auch der Leiter der Musikschule, Richard Trares, alle Anwesenden ganz herzlich, bevor die Bigband mit dem ersten Stück „Smooth“ von Rob Thomas loslegte, unterstützt von Ihrer Sängerin
Sharon Stopford, die es sich trotz Erkältung nicht nehmen ließ, bei dem Konzert mitzuwirken. In lockerer gekonnter Art führte Olaf Weithäuser dann durch das weitere Programm mit Stücken wie „This Masquerade“ von Leon Russel, „Watermelon Man“ von Herbie Hancock, „Sumertime“ von George Gershwin und „Lady Marmalade“ von Bob Crewe. Unter großem Applaus verabschiedete sich die Band nach „Tears in Heaven“ von Eric Clapton in eine Kurze Pause, nach der es mit „Evil Ways“ von Santana gleich wieder richtig zur Sache ging. Es folgten weitere „Sahnestückchen“ wie „Spain“ von Chick Corea, „The Lady is a Tramp“ von Richard Rodgers und „Big Spender“ von Cy Coleman aus dem Musical „Sweet Charity“. In die Stücke wurden immer wieder ganz hervorragende Soli einzelner Musikerinnen und Musiker eingebaut, die den Abend zu einem wirklichen Erlebnis werden ließen. Mit den Stücken „Papa Was A Rollin’ Stone“ von den Temptations und „Livin La Vida Loca“ von Ricky Martin verabschiedete sich die Bigband nach gut zwei Stunden Höchstleistung. Ohne Zugabe wollten die Zuhörer die Musiker aber nicht so einfach ziehen lassen, und so gab’ es als „Schmankerl“ zum Abschluss noch das Stück „Tequila“ zu hören. 

Michael Frank und der stellvertretende Leiter der Musikschule, Herr Hans-Dieter Schotsch, dankten den Musikerinnen und Musikern nochmals für Ihren Einsatz und verabschiedeten jeden mit einer Rose. Wer am Samstag nicht kommen konnte, aber das Projekt „Grundschule in Afghanistan“ unterstützen möchte, kann dies mit eben diesem Stichwort beim DRK unter dem Konto 414141 bei der Bank für Sozialwirtschaft, Blz: 370 20 500 noch weiterhin tun.

 

 

Saxofon Ensemble der Strada Montana Big Band
mit dessen Leiter Olaf Weithäuser (li)

 Das Jugendrotkreuz bei der Demonstration Ihres Könnens
 

 

"Totalschaden" für Altes Rathaus
Weinheimer Nachrichten vom 15.11.2004

 

Leutershausen. (WB) Gestern gegen 14.15 Uhr alarmierte die Leitstelle Heidelberg die Freiwillige Feuerwehr Leutershausen über einen Pkw-Brand am Alten Rathaus am Lindenbrunnen.

 Da sich einige Wehrmänner in unmittelbarer Nähe des Leutershausener Feuerwehrhauses aufhielten, konnten diese unmittelbar nach Auslösen des Alarms zum Einsatzort anfahren.

Beim Eintreffen des Einsatztrupps unter der Leitung von Stefan Stöhr standen auf dem Parkplatz zwei abgestellte Pkws in Flammen. Die Löschung der brennenden Fahrzeuge konnte nur mittels Einsatz von Löschschaum vorgenommen werden. Durch das schnelle Eingreifen der Wehrkräfte konnte ein Übergreifen auf das denkmalgeschützte Alte Rathaus verhindert werden. Dennoch sind Schäden an der Fassade und am Giebel entstanden, die voraussichtlich eine Totalsanierung erfordern werden. Die ausgebrannten Pkws wurden von der Polizei sichergestellt und sollen untersucht werden. Bedauerlicherweise trug ein Feuerwehrmann bei dem Einsatz eine leichte Rauchgasvergiftung davon. Insgesamt waren 30 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Auch das örtliche Rote Kreuz unter der Leitung von Michael Frank und Peter Bickel waren am Einsatzort. Die Gesamtsumme des Schadens wird voraussichtlich einige Tausend Euro betragen.

 

 

Weinheimer Nachrichten vom 02.11.04

Rekord beim DRK-Leutershausen: Erstmals 18 Erstspender

Blutspendeaktion in der Martin-Stöhr-Schule - Insgesamt 136 Spender - Vorsitzender Michael Frank zieht Bilanz

Leutershausen. (hr) Zwar ging die Zahl der Blutspender um elf auf 136 zurück, dennoch ist der DRK-Vorsitzende Michael Frank zufrieden mit der jüngsten Aktion in der Martin-Stöhr-Schule. Der Grund: Unter den 136 Personen befanden sich 18 Erstspender. So viele hatte der Ortsverein laut Frank noch nie. Insgesamt folgten 155 Menschen dem Aufruf zum Aderlass. 19 davon mussten aus den unterschiedlichsten Gesundheitsgründen zurückgestellt werden.

Für den reibungslosen Ablauf sorgten unter anderem das Jugendrotkreuz sowie Vertreter der ehemaligen Jugendgruppe. Die Einsatzleitung lag in den bewährten Händen von Carsten Ewald, der wiederum von Helga Schlömer und Gitte Mutzeck unterstützt wurde. Und Michael Frank, der seit drei Jahren den Ortsverein leitet, half überall dort aus, wo es an diesem Nachmittag notwendig gewesen war. Sein Dank galt den zwei Ärztinnen Dr. Kohnle und Dr. Tschada sowie den zwei Ärzten Dr. Stiedl und Dr. Tummer. Ferner bedankte er sich beim Entnahmeteam; diesem gehörten Adelheid Ketel-Fuhl, Elsa Wirz, Maria Labitzke, Anneliese Kirchner; Rita Koppenhöfer und Erich Klunker an. Gut 30 Leute waren somit an diesem Tag für den Nächsten im Einsatz.

Neue Wege beschritt der DRK-Ortsverein aus Leutershausen an diesem Nachmittag bei der Versorgung. Denn das Essen (Gulasch mit Spätzle und Salat) lieferte erstmals das Albert-Schweitzer-Heim (Seniorenheim des DRK-Kreisverbandes). "Uns spart dies sehr viel Zeit", begründete Frank. Allerdings lag er mit seiner Bestellung von 200 Portionen ein wenig zu hoch. Die Zahl 200 ist jedoch leicht zu erklären, der DRK-Vorsitzende hofft nämlich diese Zahl bei den Blutspenden einmal zu erreichen.
Auf die nächste Blutspendeaktion braucht man nicht lange zu warten. Bereits am 28. Januar ist es wieder so weit. ,,Wir wählten bewusst diesen Termin. Denn bis dahin ist die Erkältungswelle abgeebbt und es können bestimmt noch mehr bei uns vorbeischauen und Blut spenden", erläutert der Vorsitzende.
 

 

Erfolgreiche Aktion des DRK aus Leutershausen. Bei der jüngsten Blutspendeaktion gab es 18 Erstspender. So viel hatte der Ortsverein bislang noch nicht. Insgesamt zählte die Aktion 136 Spender.                                                                                 Bild: Borgenheimer

 

 

 

RNZ vom 27. April 2004

Sein Name bürgt für Qualität

Hans Frank neuer Ehrenvorsitzender des DRK Leutershausen — Erfreuliche Jahreshauptversammlung

Von Werner Hildebrand 

Hirschberg-Leutershausen. Sich ganz in den Dienst der Nächten stellen und den Menschen helfen wollen: Das haben sich die Frauen und Männer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) auf ihre Fahne geschrieben. Und wie viele Stunden sie das ganze Jahr über präsent sind, das wurde aus den Berichten bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Leutershausen deutlich. Vorsitzender Michael Frank überbrachte die Grüße von Bürgermeister-Stellvertreter Fritz Bletzer, der dem DRK-Ortsverein weiterhin alles Gute wünschte. Eingangs ehrte Frank verdiente DRK-Mitglieder: Petra Blome (15 Jahre im DRK), Klara Rell (25 Jahre), Helga Vaisnys (25 Jahre), Ludwig Bernhardt (30 Jahre) und Monika Schwarzenberger, die in einem selbstlosen Einsatz beim Rathausbrand in Großsachsen 2003 zwei Menschenleben rettete. Eine ganz besondere Auszeichnung: Hans Frank wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Wer in Leutershausen vom Deutschen Roten Kreuz spricht, verbindet dies automatisch mit seinem Namen. Die Laudatio auf ihn hielt Bernd Deimel, stellvertretender Kreisvorsitzender, der den Kreisvorsitzenden, Schriesheims Bürgermeister Peter Riehl, entschuldigte. Da der Name Frank für DRK-Qualität bürgt, führt sein Sohn Michael die lange Tradition seines Vaters als Vorsitzender weiter.

Der Mitgliederstand der Fördermitglieder zeige wieder eine leichte Tendenz nach oben, so Michael Frank. Jetzt würden 489 Bürgerinnen und Bürger das DRK durch ihren regelmäßigen Beitrag unterstützen. Der DRK-Ortsverein zähle zurzeit 22 Helferinnen und Helfer. Zusammen mit den beiden Jugendgruppen erhöhe sich die Gesamtmitgliederzahl damit auf 44 ‚Aktive‘. Der Brutto-Spendenbetrag ging leider um etwa acht Prozent zurück.

Gut klappe die Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr, lobte der Vorsitzende die Kooperation. Die vier in Leutershausen aufgestellten Kleidercontainer hätten im vergangenen Jahr rund 16 Tonnen Kleider eingebracht. Die Blutspendeaktion Mitte November sei gut besucht worden, und von den 165 erschienenen Blutspendern Konnten immerhin noch 152 Spenden weitergegeben worden. 13 Spender mußen wegen kürzlich erfolgter Auslandsreisen oder gesundheitlichen Problemen zurückgestellt werden.

 

Als glänzender Statistiker zeigte sich Bereitschaftsleiter Carsten Ewald in seinem Rechenschaftsbericht. Sanitätsdienstlich seien im abgelaufenen Jahr zwölf Sportveranstaltungen, vier kulturelle Veranstaltungen und viele Vereinsfeste oder kirchliche Feiern betreut worden. Ausgeweitet habe man die Einsätze sogar bis zum Katastrophenschutz Rhein-Neckar. Die Bereitschaft sei zu neun Feuerwehreinsätzen ausgerückt, und beim Rathausbrand in Großsachsen waren noch einmal 16 Einsatzstunden notwendig. Ewald kam auf eine Gesamtzahl von 1190 Dienststunden.

Manuela Hofmann berichte über die Jugendgruppe der unter 16-Jährigen, die neben der normalen Ausbildung bei den Freizeitangeboten mit sehr viel Freude dabei gewesen sind. Antje Kautzleben ließ die Aktivitäten der über 16-jährigen Jugendrotkreuzler im vergangenen Jahr Revue passieren. So seien in beiden Gruppen etwa 500 Stunden zusammen gekommen.

Erfreulich fiel auch der Kassenbericht von Thomas Kurz aus. Das frühere Kreisvorstandsmitglied Franz Koch beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte. Tobias Rell überbrachte die Grüße der Freiwilligen Feuerwehr und wünschte sich eine weiterhin gute und enge Zusammenarbeit. So blieb am Ende ein gutes Fazit, das der stellvertretende Kreisvorsitzende Bernd Deimel so zusammenfasste: ‚Es ist bezeichnend, was beim DRK-Ortsverein so alles läuft. Rechnen wir mal die Stunden zusammen zwischen Aktivität und Jugend, so schenkt Ihr der Gemeinde Hirschberg praktisch eine ganze Arbeitskraft für Euere erbrachten Leistungen‘

 

 

Der neue Ehrenvorsitzende Hans Frank

 

Michael Frank und Carsten Ewald (hinten von links) ehrten Petra Blome, Monika Schwarzenberger, Helga Vainsnys, Klara Rel), Hans Frank und Ludwig Bernnhardt.               Fotos: Hildebrand

 

Weinheimer Nachrichten vom 08.04.2003

55 Kinder tummeln sich beim Jugendrotkreuz

Vorsitzender Frank zieht Bilanz / 1306 Stunden geleistet

Leutershausen. (e.d.) Den Mitbürgern in Not zu helfen ist die Hauptaufgabe des Roten Kreuzes. Dass dafür die Helfer des Ortsvereins jederzeit bereit waren, ging aus den, Berichten hervor, die bei der Jahreshauptversammlung erstattet wurden, zu der Vorsitzender Michael Frank begrüßte. Zum stillen Gedenken an die kürzlich verstorbene Ehrenvorsitzende Erna Zinke erhoben sich die Mitglieder von ihren Plätzen.

Zu Beginn seines Jahresberichtes beklagte Vorsitzender Frank die sich im Jahr 2002 abzeichnende leicht fallende Tendenz des Mitgliederstandes. Durch Wegzug, Kündigung und Todesfälle ging die Zahl um 13 auf 465 Bürger zurück. Konstant geblieben ist die Zahl der aktiven Helfer mit 17, dazu kommen die Alterskameraden. Stolz ist man beim Ortsverein auf die Jugendrotkreuzgruppen mit ihren 30 Mitgliedern. Einen guten Zuspruch findet die Gymnastikgruppe für Senioren. An 42 Übungsstunden nahmen 842 Personen teil, das sind im Durchschnitt 20 Teilnehmer. Durchgeführt wurden die Haussammlung, die Altkleidersammlung sowie die Blutspendenaktion, bei der 142 Blutspenden bereitgestellt wurden. Nicht unerwähnt ließ er, dass der Ortsverein seinen Anteil an der Haussammlung einer hochwassergeschädigten Familie in Hirschbergs sächsischer Partnergemeinde Niederau überlassen hat. Besonders hervorgehoben hat Frank die gute Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr.

Zahlenmäßig deutlich wurde für den Aktivenbereich das Engagement im Bericht des Bereitschaftsleiters Carsten Ewald. Auch sonst gab es noch vielerlei Tätigkeiten. Von den 17 Aktiven wurden insgesamt 1306 Dienststunden geleistet. Im Durchschnitt sind dies rund 80 Stunden pro Helfer im Jahr.

Schlagartig erhöht hat sich nach einer Werbeaktion die Zahl der Mitglieder des Jugendrotkreuzes auf 55 Kinder, wie Michael Frank in seiner Funktion als JRK-Leiter berichtete. Monika Schwarzenberger berichtete über die Arbeit der neu gegründeten Gruppe in der Altersklasse von 7 bis 10 Jahren, der "Minis" die 33 Kinder umfasst. Besondere Begeisterung dabei fand die realistische Unfalldarstellung, auch RUD oder Schminken genannt, berichtete Schwarzenberger, die zusammen mit Sandra Lulay die Gruppe leitet. Durch die Übernahme anderer Verpflichtungen von den Kindern hat sich die Gruppe nunmehr auf 21 Kinder reduziert, die jetzt von Manuela Hofmann und Monika Schwarzenberger betreut werden. Auf gesunder finanzieller Grundlage steht der Ortsverein, wie aus dem Bericht des Kassenverwalters Thomas Kurz hervorging. Die von Dietmar Riedel beantragte Entlastung des Gesamtvorstandes, dem er für seine Arbeit dankte, wurde einstimmig erteilt. Einstimmig bestätigt wurde der Jugendleiter Sascha Ullrich. Bürgermeister Werner Oeldorf dankte allen für die große Leistung, die im Dienst für den Nächsten erbracht wurde und wird. Er freute sich, dass so viele Kinder eingebunden sind und eine sinnvolle Freizeitgestaltung erfahren. Die Grüße der Feuerwehr und den Dank für die Unterstutzung überbrachte Kommandant Tobias Rell. Der stellvertretende Kreisvorsitzende, Franz Koch würdigte die Leistungsbilanz und dankte den DRK-lern vor Ort für ihre Arbeit. Zum Schluss wurde auf die Haussammlung vom 10. bis 20. April 2003 hingewiesen.

 

Weinheimer Nachrichten vom 07.04.2003

Landesverband zeichnet Hans Frank aus

Ehrungen beim DRK Leutershausen / Bereitschaftsleiter Ewald lobt Einsatz für den Nächsten

Leutershausen. (e.d.) Ehrungen verdienter und langjähriger Mitglieder standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins. Bereitschaftsleiter Carsten Ewald freute sich, Kameraden ehren zu können, die über viele Jahre hinweg aktiven Rot-Kreuz-Dienst leisten.

Die Dienstaltersspange und Ehrenurkunde des Kreisvereins für 20 Jahre durfte Peter Bickel entgegennehmen. Er, der über ein Dutzend Erste-Hilfe- und Sanitätslehrgänge besuchte, hat seit 2000 das Amt des Gerätewarts übernommen.

Mit Urkunden des Landesverbandes und Kreisvereins sowie der Dienstaltersspange und dem Ehrenzeichen des DRK-Landesverbandes für 25 Jahre wurden drei DRK- Kameraden geehrt, die 1978 dem neu gegründeten Jugend-Rot-Kreuz beitraten, und zwar Michael Frank, Thomas Kurz und Volker Schmitt. In seiner Laudatio wies Ewald darauf hin, dass Michael Frank nach der Ausbildung 1982 die Leitung des JRK übernahm, in der Bereitschaft IX 1994 und im Ortsverein 1996 zum Schriftführer gewählt wurde und seit dem 15. April 2002 den Ortsverein als Vorsitzender leitet. Thomas Kurz war von 1980 bis 1986 Leiter einer Jugendgruppe, 1988 war er ein Jahr Bereitschaftsführer und im Jahr 1990 wurde er zum 2. Vorsitzenden gewählt. Seit 15. April 2002 hat er darüber hinaus noch das verantwortungsvolle Amt des Kassenverwalters inne. Volker Schmitt gehört zu den technischen Kräften im DRK und leitet engagiert seinen Rot-Kreuz-Dienst, lobte Ewald. Die Dienstaltersspange für 45 Jahre und eine Urkunde des Landesverbandes wurde Sofie Michel überreicht. Sie trat am 1. März 1958 dem DRK Leutershausen bei und ist immer zur Stelle, wenn sie im Ortsverein gebraucht wird, vor allem bei den Blutspendeaktionen, den DRK-Sammlungen und bei größeren Veranstaltungen.

Lob und Anerkennung für ebenfalls 45 Jahre Rot-Kreuz-Dienst beim DRK Leutershausen wurde Hans Frank zuteil, der im Verlauf seiner Zugehörigkeit zum DRK vielerlei Aufgaben übernommen hatte. So war er von 1960 bis 1977 Schriftführer, von 1973 bis 1981 Kassenverwalter und von 1981 bis 2002 Vorsitzender. In der Bereitschaft IX war Frank von 1967 bis 1973 Bereitschaftsführer und von 1973 bis 1992 stellvertretender Bereitschaftsführer. Er wurde mit einer Urkunde des Landesverbandes und der Dienstaltersspange ausgezeichnet.

 

 

 

 

Vlnr: Th. Kurz, V. Schmitt, S. Michel, P. Bickel, H. Frank, F. Koch, C. Ewald, M.Frank